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Wirft Google den Apple ITunes-Store aus den SERPs?

In den USA hat ein Thema in den letzten Wochen für ziemlichen Wirbel gesorgt: viele Inhalte des Apple ITunes-Store waren durch übliche Suchbegriffe in Google nicht mehr auffindbar. Bekannte Blogs und Nachrichtenseiten haben über das Thema berichtet aber so richtig Licht ist in die Angelegenheit nicht gekommen.

Das Ausmaß der verlorenen Rankings zeigt sich deutlich im SISTRIX Sichtbarkeitsindex der Domain apple.com. Lag der Sichtbarkeitsindex in der Woche vom 28.01.2013 noch bei 226 Punkten, ist bis zum 08.04.2013 auf unter 78 Punkte gefallen. Die Website apple.com hat damit innerhalb weniger Wochen fast zwei Drittel ihrer Sichtbarkeit in den Suchergebnissen bei google.de eingebüßt.

graph-sichtbarkeitsindex

Eine Analyse der Hostnamen zeigt, dass der Hostname itunes.apple.com (blaue Kurve) für den Einbruch verantwortlich ist. Die beiden Hosts www.apple.com (rote Kurve) und store.apple.com zeigen hingegen seit Anfang 2013 eher einen Seitwärtstrend.

graph-tophostnamen

Die Rankingentwicklung von iTunes (blaue Linie) für die Suche nach der populären Navigations-App „TomTom Europa“ zeigt exemplarisch für eine Vielzahl von Apps wie ituens.apple.com in den Suchergebnissen abgestürzt ist.

Seit dem 09.04.2012 belegte die dazugehörige iTunes-Seite auf apple.com ohne Unterbrechung Platz 1 in den Suchergebnissen für das Keywords „TomTom Europa“. In der Woche vom 25.03.2013 fiel sie auf Platz 79 und danach komplett aus den Top-100. Pikanterweise erbte google.com (rote Linie) mit dem hauseigenen Google Play Store für Android Apps Platz 1 für die Suche nach „TomTom Europa“.

graph-entwicklung-tomtomeuropa

Da sich Google und Apple mit ihren mobilen Betriebssystemen Android und iOS in einem erbitterten Wettbewerb befinden, ist die Frage legitim, ob Google die iTunes-Seiten von apple.com absichtlich in den Suchergebnissen benachteiligt.

graph-itunesplayplaygoogle

Insbesondere die Apple-Blogs titelten mit Schlagzeilen wie „iPhone App Store: Wertet Google iTunes-Links ab?“, „Suche App, finde nichts: Google gesteht Probleme mit iTunes-Seiten“ und „Streit um verschwundene iTunes-Links bei Google“. Ein Update im Techcrunch-Artikel mit einem unglücklich formuliertes Statement von Google zu dem Sachverhalt befeuerte die Verschwörungstheorien eher noch.

„We’ve been having some issues fetching pages from the iTunes web servers, and as a result some people may have had problems finding iTunes apps in search easily. We’re working with the team there to ensure search users can find what they’re looking for.“

Das Google-Zitat lässt vermuten, dass Google für die Probleme verantwortlich ist und lässt Spielraum für die Frage, ob das mit Absicht oder aus Versehen passiert ist. Da Google in anderen Bereichen durchaus nicht zimperlich mit Wettbewerbern umgeht, wäre eine solche Unterstellung nicht absolut abwegig.

Um der Frage nachzugehen haben wir itunes.apple.com mit dem SISTRIX Optimizer analysiert und in einem Projekt 100.000 iTunes-Seiten gecrawlt.

Ein Resultat der Optimizer-Analyse zeigt die folgende Tabelle:

httpstatuscode

Bei 46.133 Seiten (46,1 %) der gecrawlten Seiten lieferte der Server von itnes.apple.com einen 403-Statuscode (Forbidden) aus. Der Server verbietet dem Crawler also die Anforderung der URL und der Crawler geht folglich leer aus. Es ist davon auszugehen, dass auch der Googlebot diese Probleme hat. Ein Tweet von Google-Sprachrohr Matt Cutts bestätigt diese Annahme.

Man muss also ganz klar sagen, dass die Probleme hausgemacht sind und eindeutig von Apple verursacht wurden. Offen ist die Frage, warum die Server von Apple so häufig einen 403-Statuscode ausliefern. Wollte Apple damit eventuell irgendwelche Crawler von Dritten aussperren und hat nicht die SEO-Konsequenzen bedacht? Oder war das Ganze nur ein unbeabsichtigter Fehler auf der Seite von Apple? Fest steht, dass der Fehler bereit seit Anfang Februar 2013 besteht und von Apple viel zu lange nicht behoben wurde. Auch dem zeitweise wertvollsten Unternehmen der Welt können ohne ein professionelles Monitoring harte SEO-Fehler unterlaufen.

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