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    Tag Archives: SERPs

  • Google Search Rater: Faktor Mensch in den SERPs

    Mai 9, 2019 7:07 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Seit jeher lässt Google die Qualität seiner Suchergebnisse durch sogenannte Google Search Rater für interne Zwecke bewerten. Nun gibt es Hinweise, dass diese Search Rater auch konkret Einfluss auf die SERPs nehmen.

    Wenn es um die genau Rolle der Google Search Rater geht, ist Google eher zurückhaltend. Zwar sind die Search Quality Rater Guidelines, eine Art Arbeitsanweisung für diese Personen seit ein paar Jahren auch öffentlich verfügbar – welche genauen Auswirkungen ihre Arbeit aber hat, ist bislang ungeklärt.

    Auf einer Seite, die Google im Rahmen der I/O-Konferenz veröffentlicht hat und bei der es eigentlich eher um Google News gibt, finden sich nun aber mehr Informationen. So schreibt Google dort:

    Many of our approaches build on the ranking systems used by Google Search.

    Weiter unten unter dem Punkt “Authoritativeness” dann:

    To do this, our systems are designed to identify signals that can help determine which pages demonstrate expertise, authoritativeness and trustworthiness on a given topic, based on feedback from Search raters.

    Als SEO wird bei der Aneinanderreihung von “Expertise, Authoritativeness and Trustworthiness” schnell die Abkürzung E-A-T und ein Bezug zu den letzten Google-Core-Updates herstellt. Allgemeine Meinung ist, dass Google bei diesen Updates erhöhte Aufmerksamkeit auf diese drei Themen gelegt hat.

    Durch die oben zitierte Bestätigung wird nun auch klar, dass die Google Search Rater hierbei einen maßgeblichen Einfluss haben. Von Google beschäftigte Menschen und nicht Algorithmen sind die Grundlage zur Identifizierung und Einschätzung von Webseiten. Google wird, wie vermutet, diese Erkenntnisse durch einen Machine-Learning-Ansatz auf viele Webseiten übertragen – den ersten Schritt und die Definition der Ursprungsdaten stammt aber von Menschen.

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    SISTRIX

  • Tag Archives: SERPs

  • Wirft Google den Apple ITunes-Store aus den SERPs?

    April 11, 2013 1:21 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    In den USA hat ein Thema in den letzten Wochen für ziemlichen Wirbel gesorgt: viele Inhalte des Apple ITunes-Store waren durch übliche Suchbegriffe in Google nicht mehr auffindbar. Bekannte Blogs und Nachrichtenseiten haben über das Thema berichtet aber so richtig Licht ist in die Angelegenheit nicht gekommen.

    Das Ausmaß der verlorenen Rankings zeigt sich deutlich im SISTRIX Sichtbarkeitsindex der Domain apple.com. Lag der Sichtbarkeitsindex in der Woche vom 28.01.2013 noch bei 226 Punkten, ist bis zum 08.04.2013 auf unter 78 Punkte gefallen. Die Website apple.com hat damit innerhalb weniger Wochen fast zwei Drittel ihrer Sichtbarkeit in den Suchergebnissen bei google.de eingebüßt.

    graph-sichtbarkeitsindex

    Eine Analyse der Hostnamen zeigt, dass der Hostname itunes.apple.com (blaue Kurve) für den Einbruch verantwortlich ist. Die beiden Hosts www.apple.com (rote Kurve) und store.apple.com zeigen hingegen seit Anfang 2013 eher einen Seitwärtstrend.

    graph-tophostnamen

    Die Rankingentwicklung von iTunes (blaue Linie) für die Suche nach der populären Navigations-App „TomTom Europa“ zeigt exemplarisch für eine Vielzahl von Apps wie ituens.apple.com in den Suchergebnissen abgestürzt ist.

    Seit dem 09.04.2012 belegte die dazugehörige iTunes-Seite auf apple.com ohne Unterbrechung Platz 1 in den Suchergebnissen für das Keywords „TomTom Europa“. In der Woche vom 25.03.2013 fiel sie auf Platz 79 und danach komplett aus den Top-100. Pikanterweise erbte google.com (rote Linie) mit dem hauseigenen Google Play Store für Android Apps Platz 1 für die Suche nach „TomTom Europa“.

    graph-entwicklung-tomtomeuropa

    Da sich Google und Apple mit ihren mobilen Betriebssystemen Android und iOS in einem erbitterten Wettbewerb befinden, ist die Frage legitim, ob Google die iTunes-Seiten von apple.com absichtlich in den Suchergebnissen benachteiligt.

    graph-itunesplayplaygoogle

    Insbesondere die Apple-Blogs titelten mit Schlagzeilen wie „iPhone App Store: Wertet Google iTunes-Links ab?“, „Suche App, finde nichts: Google gesteht Probleme mit iTunes-Seiten“ und „Streit um verschwundene iTunes-Links bei Google“. Ein Update im Techcrunch-Artikel mit einem unglücklich formuliertes Statement von Google zu dem Sachverhalt befeuerte die Verschwörungstheorien eher noch.

    „We’ve been having some issues fetching pages from the iTunes web servers, and as a result some people may have had problems finding iTunes apps in search easily. We’re working with the team there to ensure search users can find what they’re looking for.“

    Das Google-Zitat lässt vermuten, dass Google für die Probleme verantwortlich ist und lässt Spielraum für die Frage, ob das mit Absicht oder aus Versehen passiert ist. Da Google in anderen Bereichen durchaus nicht zimperlich mit Wettbewerbern umgeht, wäre eine solche Unterstellung nicht absolut abwegig.

    Um der Frage nachzugehen haben wir itunes.apple.com mit dem SISTRIX Optimizer analysiert und in einem Projekt 100.000 iTunes-Seiten gecrawlt.

    Ein Resultat der Optimizer-Analyse zeigt die folgende Tabelle:

    httpstatuscode

    Bei 46.133 Seiten (46,1 %) der gecrawlten Seiten lieferte der Server von itnes.apple.com einen 403-Statuscode (Forbidden) aus. Der Server verbietet dem Crawler also die Anforderung der URL und der Crawler geht folglich leer aus. Es ist davon auszugehen, dass auch der Googlebot diese Probleme hat. Ein Tweet von Google-Sprachrohr Matt Cutts bestätigt diese Annahme.

    Man muss also ganz klar sagen, dass die Probleme hausgemacht sind und eindeutig von Apple verursacht wurden. Offen ist die Frage, warum die Server von Apple so häufig einen 403-Statuscode ausliefern. Wollte Apple damit eventuell irgendwelche Crawler von Dritten aussperren und hat nicht die SEO-Konsequenzen bedacht? Oder war das Ganze nur ein unbeabsichtigter Fehler auf der Seite von Apple? Fest steht, dass der Fehler bereit seit Anfang Februar 2013 besteht und von Apple viel zu lange nicht behoben wurde. Auch dem zeitweise wertvollsten Unternehmen der Welt können ohne ein professionelles Monitoring harte SEO-Fehler unterlaufen.

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    SISTRIX

  • Tag Archives: SERPs

  • Der Wettbewerb in den SERPs steigt und ist in Deutschland am härtesten

    Juni 26, 2012 7:27 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Wer in mehr als einem Land SEO betreibt wird schnell merken, dass der Sichtbarkeitsindex des einen Landes nicht mit dem Sichtbarkeitsindex anderer Länder vergleichbar ist. Einer der Gründe dafür ist, dass in jedem Land eine unterschiedliche Anzahl an Domains um Platzierungen bemüht ist. Anfang 2011 war Johannes so freundlich und hat uns aus den Toolbox Daten interessante Vergleiche zwischen den fünf Ländern, die als erstes der Toolbox hinzugefügt wurden, aufgezeigt.

    Kürzlich hat TRG den Online Business Summit in Hamburg veranstaltet, zu dem ich einen Vortrag zu „Internationalem Linkmarketing“ beitragen durfte. Das war eine hervorragende Gelegenheit um freundlich nach einer frischen und um die neuen Länder erweiterten Version der oben genannten Daten zu bitten. Diese darf ich hier nun vorstellen.

    Ich habe die Farben der Balken und die Reihenfolge analog zu den o.g. Daten von vor 1,5 Jahren festgelegt. Analysiert werden die Anzahl der Domains in den Top 100, die Anzahl Keywords pro Domains sowie die Anzahl der Domains in den Top 10. Wir tasten uns langsam voran und beginnen mit der Anzahl der Domains in den Top 100 – die Kennzahl mit der weichsten Aussagekraft. Wenn wir die neuen Daten mit den alten vergleichen, finden sich schon bei der Betrachtung dieser Zahlen (Ergebnisse der SERPs von 1 Million Keywords) spannende Erkenntnisse.

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