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  • Fallstudie: Linkprofil von einzelnen Verzeichnissen beachten

    Oktober 1, 2013 1:13 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Diese Woche haben wir eine E-Mail mit der Bitte erhalten, die jüngsten Entwicklungen der Domains bergfreunde.de und parhsip.de in einem Blogpost zu analysieren.

    Entwicklung Sichtbarkeitsindex bergfreunde.de und parship.de

    Entwicklung Sichtbarkeitsindex bergfreunde.de und parship.de

    Man sieht bei beiden Domains einen ungewöhnlich starken Einbruch im Sichtbarkeitsindex in den beiden Wochen nach dem 16.09.2013. Wenn mehrere Domains zum gleichen Zeitpunkt eine ähnliche Entwicklung zeigen, stellen sich natürlich Fragen nach eventuell gemeinsamen Ursachen und Google Updates.

    Da sich SEOs häufig solchen Fragen ausgesetzt fühlen, greife ich den Vorschlag zu einem Blogpost gerne auf.

    Selbstverständlich ist es so, dass die Anzahl von zwei Domains zu gering ist, um daraus allgemeingültige Rückschlüsse zu bilden. Eine gemeinsame Entwicklung kann gemeinsame Ursachen haben, aber auch purer Zufall sein. Diskussionen an Einzelbeispielen sind wahrscheinlich auch der Grund, warum in vielen Foren sehr kontrovers diskutiert wird. Für jedes Einzelbeispiel lässt sich garantiert auch ein Gegenbeispiel finden, so dass die Diskussionen oft fruchtlos enden.

    Da Google im Jahr ca. 500 Updates durchführt und sich in jüngster Zeit mit Informationen zu den Updates stark zurückhält, wären Aussagen über ein mögliches Update zudem sehr spekulativ. Es bleibt uns also nicht anderes übrig, als einen tieferen Blick auf die Domains zu werfen und mögliche Theorien für den Rückgang der Sichtbarkeit zu entwickeln.

    In solchen Fällen beginne ich die Analyse immer gerne damit, eine Domain in mehreren Teilstücke zu zerlegen. Das können z.B. Hostnamen (Subdomains) oder Verzeichnisse sein. Auf diese Weise möchte ich herausfinden, ob alle Teilstücke gleichermaßen von einem Rückgang betroffen sind, oder nur bestimmte Teile der Domain. Im ersten Fall wäre der Rückgang eher auf domainweite Kennzahlen zurückzuführen, im zweiten Fall wäre hingegen wahrscheinlich ein konkreter Hostname oder ein bestimmtes Verzeichnis die Ursache. Auf diese Weise lassen sich viele Theorien schon einmal gut ausschließen.

    Schauen wir uns zuerst in SISTRIX Next die Entwicklung der stärksten Verzeichnisse bei bergfreunde.de an. Es lässt sich auf den ersten Blick erkennen, dass nicht alle Verzeichnisse gleichermaßen vom Rückgang betroffen sind. Vielmehr sind für das Verzeichnis www.bergfreunde.de/marken/ deutlich stärkere Rückgänge zu beobachten. Diese erfolgten zeitlich auch schon zu einem früheren Zeitpunkt.

    Sichtbarkeitsindex Verzeichnisse bergfreunde.de

    Sichtbarkeitsindex Verzeichnisse bergfreunde.de

    Ein ähnliches Bild zeigt die Analyse der Verzeichnisse von parship.de. Hier ist das Verzeichnis www.parship.de/themen/ stark betroffen, während die Verzeichnisse www.parship.de
    /leistungen/ und gay.parship.de/themen/ sogar an Sichtbarkeit zulegen konnten.

    Sichtbarkeitsindex Verzeichnisse parship.de

    Sichtbarkeitsindex Verzeichnisse parship.de

    Die domainweite Bewertung durch Google scheint also nicht primär die Ursache für die sinkende Sichtbarkeit der beiden Domains zu sein. Vielmehr sollten wir die Ursachen in den konkreten Verzeichnissen suchen. Schaut man sich die Keywords an, zu denen die Verzeichnisse Rankings erzielen, sieht man recht deutlich, dass es sich um sehr umkämpfte Keywords handelt.

    Gerade bei solchen kompetitiven Keywords lohnt es sich immer einen Blick auf die Backlinks zu werfen. Dieses machen wir aufgrund unserer ersten Analyse nicht für die gesamte Domain, sondern gezielt für die betroffenen Verzeichnisse.

    Für www.bergfreunde.de/marken/ liefert die Toolbox folgende Daten als häufigste Linktexte.

    Linktexte Verzeichnis www.bergfreunde.de/marken/

    Häufigste Linktexte Verzeichnis www.bergfreunde.de/marken/

    Es ist nicht ausgeschlossen, dass Google mit diesem Mix von Linktexten ein Problem hat. Unter den häufigsten Linktexten findet man zu hohen Anteilen Moneykeywords, mit denen eine Website normalerweise eher selten verlinkt wird. An dieser Stelle vermisst man Linktexte mit dem Markennamen, Domainnamen bzw. URLs oder Texten wie „hier“, die das Linkprofil wesentlich natürlicher erscheinen ließen.

    Das gleiche Bild zeigt sich bei dem Verzeichnis www.parship.de/themen/. Auch hier findet man sehr viele Moneykeywords und der Mix der Linktexte wirkt nicht unbedingt organisch.

    Häufigste Linktexte Verzeichnis www.parship.de/themen/

    Häufigste Linktexte Verzeichnis www.parship.de/themen/

    Eine mögliche Theorie zur Erklärung der Rückgänge im Sichtbarkeitsindex wäre damit gefunden. Eventuell sollte man nicht nur für die gesamte Domain auf ein natürliches Linkprofil achten, sondern auch gezielt bei einzelnen Verzeichnissen. Wann ein Linkprofil unnatürlich wirkt, habe ich vor einigen Wochen in einem Video „Wie prüft man, ob eine Website vom Google Penguin Update 2.0 betroffen ist?“ verdeutlicht.

    Matt Cutts hat das Google Penguin Update 2.0 als „more comprehensive” und “deeper targeting” bezeichnet. Eventuell sehen wir bei den beiden Domains eine neue Iteration vom Penguin 2.0, bei dem stärker auch einzelne Verzeichnisse bewertet werden. Ebenso gut könnte es sich aber auch um eine manuelle Maßnahme von Google handeln oder es wurden weitere Linknetzwerke aufgedeckt. Backlinks als grundsätzliche Ursache für den Sichtbarkeitsverlust dieser beiden Domains in Betracht zu ziehen, scheint nach einem ersten Blick auf die Daten durchaus plausibel.

    Wie eingangs erläutert, kann eine solche Aussage ohne ein offizielles Statement von Google und auf Grundlage von nur zwei Domains maximal eine von mehreren möglichen Theorie sein. Als verantwortlicher SEO sollte man weitere Theorien aufstellen und nach Analyse aller Daten und Fakten entscheiden, mit welchen Maßnahmen man die Website „behandeln“ möchte, um die Rankings „gesunden“ zu lassen. Erscheinen mehrere Theorien plausibel, ist es oftmals für eine schnelle Heilung nicht verkehrt, die Website auch gleichzeitig auch auf mehrere infrage kommende Ursachen zu behandeln.

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