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Facebook stellt Graph Search vor

Die Spatzen haben es Ende des letzten Jahres bereits von den Dächern gepfiffen: Facebook arbeitet an einer eigenen Suchmaschine. Die Gerüchteküche brummte seitdem naturgemäß. Gestern hat Facebook dem ein Ende bereitet und seine „Graph Search“ genannte Neuerung der Öffentlichkeit vorgestellt. Herausgekommen ist im Prinzip eine aufgebohrte interne Suche über die Facebook-Daten. Getrieben von einem intelligenten Autocomplete-Feature können Facebook-Nutzer künftig die Elemente Personen, Fotos, Orte und Interessen durchsuchen und mit vielen Filtermöglichkeiten eingrenzen. So sind Suchen wie „Welche indischen Restaurants in Bonn bevorzugen meine Freunde aus Indien?“ oder „Fotos meiner Bekannten, die in Berlin aufgenommen wurden“ möglich. Abgesehen davon, dass facettierte interne Suchen seit Jahren in vielen Onlineshops möglich sind und auch ein etwas moderneres Frontend, wie es Facebook hier gezeigt hat, keine Revolution darstellt, sehe ich Graph Search vor zwei gravierenden Probleme:

Zum einen ist der durchsuchte Datenbestand von der Anzahl meiner Kontakte sowie deren Aktivität bei Facebook abhängig, da nur komplett freigegebene oder mir freigegebene Inhalte durchsucht werden. Dies reduziert bereits vor der Suche die Wahrscheinlichkeit, dass der bestmögliche Treffer gefunden wird, massiv. Natürlich kann man hier entgegenhalten, dass Empfehlungen aus dem (Facebook)-Freundeskreis häufig eher meinen Interessen entsprechen. Trotzdem sehe ich diese „Filter Bubble“ bei sehr vielen Suchen als negativ an.

Zum anderen ist es so, dass Facebook nicht aktiv rausgeht und Inhalte sucht. Es werden nur Elemente gefunden, die Facebook-Nutzer irgendwann mal gefunden und in das Facebook-System eingestellt haben. Was bei Google der Googlebot ist, muss bei Facebook also durch die Nutzer passieren. Das hat den großen Nachteil, dass diese Aktivitäten nicht von Facebook gezielt gesteuert werden können und weite Teile des interessanten Internets künftig weiße Flecken in der Facebook Graph Search bleiben werden. Dass Zuckerberg als „one last thing“ dann die Integration der Bing-Ergebnisse als Backfill-Index vorgestellt hat, konnte meine Begeisterung auch nicht so richtig wecken.

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