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    Category Archives: SEO + SEM

  • Google: Idealo klagt auf 500 Millionen Euro, EU-Wettbewerbskommissarin stellt Zerschlagung in den Raum

    April 16, 2019 1:09 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Auch außerhalb der SERPs gibt es aktuell Wirbel bei Google: der Preisvergleich Idealo hat Google auf mindestens 500 Millionen Euro verklagt und die EU-Wettbewerbskommissarin überlegt in einem Gespräch mit der F.A.Z. offen, Google den Betrieb eigener vertikaler Angebote zu verbieten.

    Idealo, der erfolgreichste deutsche Preisvergleich hat Google vor dem Landgericht Berlin auf rund 500 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Die Klage basiert auf der EU-Entscheidung aus dem Jahr 2017, in der die EU-Kommission festgestellt hat, dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbraucht. Google hat gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren hauptsächlich Juristen an diesem Thema verdienen und eine finale Entscheidung in eher ferner Zukunft liegt.

    Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat in einem Gespräch mit der FAZ verschiedene Optionen in den Raum gestellt, um den von der Kommission so gesehenen Machtmissbrauch von Internet-Konzernen wie Google oder Amazon zu verhindern. Eine Option wäre, Google den Betrieb eigener vertikaler Produkte auf ihrer Plattform zu verbieten. Google dürfte damit keine Services wie Shopping oder Maps anbieten. Eine andere Option wäre, Internet-Konzerne dazu zu verpflichten, die zugrundeliegenden Daten offenlegen zu müssen, um Wettbewerb damit zu ermöglichen.

    Beide Ereignisse zeigen: das Europa-Geschäft wird für Google (und Amazon/Facebook) künftig ungemütlicher. Auch wenn die Ideen der EU-Kommission aus Sicht von Insidern häufig leicht unbeholfen wirken, ist die Idee dahinter nachvollziehbar: ohne geänderte, externe Rahmenbedingungen wird es in Europa auf absehbare Zeit keinen echten Wettbewerb geben. Als SEOs können wir uns also darauf einstellen, dass mit der EU-Kommission vermutlich bald ein weiterer und eher ungewohnter Ranking-Faktor in den Ring steigt.

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • International SEO

    März 29, 2019 1:10 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Dominik Schwarz hat mit hometogo.de eine „deutsche” Blaupause in der Internationalisierung einer Domain geschaffen

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • Core-Update im März 2019: Wie groß war es wirklich?

    März 28, 2019 7:22 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    SEOs und Google haben eine unterschiedliche Wahrnehmung von Updates im Suchalgorithmus. Während Google – ohne Rücksicht auf Domains – die Suchergebnisse stets verbessert, arbeiten SEOs daran, ihre Webseiten für relevante Suchanfragen zu optimieren. Wenn Google dann Änderungen am Algorithmus vornimmt, betrifft dies augenscheinlich immer eine Vielzahl an Webseiten und damit auch eine Vielzahl an SEOs.

    Panda und Penguin sind Paradebeispiele dafür, dass die Auswirkungen auf Unternehmen und SEOs – im Vergleich zu den tatsächlichen Änderungen in den SERPs – dramatisch waren. Während das Panda-Update drei Mal größer als Penguin war, bei dem nur 3 % der SERPs betroffen waren, kann das Ausmaß von Core-Updates dreifach größer sein.

    Wie groß war das Core-Update im März 2019 wirklich?

    Nun, Google selbst sagt, dass das March 2019 Core Update bei weitem nicht das größte ist. Was das angeht, kommt es jedoch immer auf die eigene Perspektive an. Google hat naturgemäß eine andere Sichtweise als Webseitenbetreiber und SEOs, die nunmehr eine anstrengende Woche hinter sich haben.

    Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie groß das März-Core-Update 2019 war, müssen wir es aus „unserer” SEO-Perspektive vergleichbar machen. Dafür haben wir 24.000 Datenpunkte analysiert: gewinnende und verlierende Webseiten, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal von den 6 Kernalgorithmus-Updates betroffen waren – in fünf Ländern: Deutschland, Großbritannien, Vereinigte Staaten, Spanien und Italien.

    In der folgenden Grafik sehen wir die Lageparameter Mittelwert und Median der Sichtbarkeitsveränderungen für genau diese Webseiten:

    Das Chart macht eines deutlich: Im Vergleich zu den 5 anderen Core-Updates des vergangenen Jahres, sieht es derzeit so aus, als wird das März-Update größer als alle anderen werden – mit Ausnhame des Medic-Updates im August 2018. Interessant wird es, wenn wir uns bewusst machen, dass das aktuelle März-Update noch nicht abschließend ausgerollt zu sein scheint.

    Die Analyse der Daten führte uns zu einer weiteren, sehr interessanten Entdeckung: Viele der jetzt betroffenen Domains wurden mehr als einmal in den vergangenen 12 Monaten von Änderungen am Kernalgorithmus getroffen; bis zu fünf, teilweise sogar sechs Mal.

    Die üblichen Verdächtigen

    Während 40 % der Webseiten in den letzten 12 Monaten ein Mal signifikant von einem Google-Update getroffen wurden, waren 60 % der Domains mindestens zwei oder mehrere Male von einer Anpassung des Core-Updates beeinflusst. Über ein Viertel der Domains aus unserer Stichprobe waren insgesamt sogar drei Mal oder öfter betroffen.

    Das heißt, Google hält diese 60 % nicht für die besten Inhalte in den Suchergebnissen. Es gibt jedoch keine klare Regel, die wir erkennen konnten: Sichtbarkeitszugewinne folgen nicht immer zwingend auf Sichtbarkeitsverluste, umgekehrt auch nicht. Eines ist aber sicher: Google versucht, ein Problem zu lösen, das alle diese Domains gemeinsam haben.

    Was aber niemand sagt: Es gibt viele Domains, die nie auf ein Google-Update reagieren – jedenfalls nicht in einer nennenswerten Größenordnung. Solche Webseiten, die viele Jahre hinweg konstant und stabil waren, dienen als Best-Practice-Beispiele für die Zukunft.

    Dauerhaft stabile Webseiten

    Wir haben uns fünf Sektoren angeschaut und Webseiten ausgwählt, die den Kernupdates „zu trotzen” scheinen.

    Automobilbranche

    Healtcare & Beauty

    Ein schwieriger Sektor: Your-Money-Your-Life-Seiten stehen unter besonderer Beobachtung und es war für uns nicht einfach, eine geeignetes Beispiel einer bekannten Marke zu finden. Die folgende Webseite ist nicht die bekannteste der Branche, aber eine der wenigen, denen die Updates nichts ausmachten:

    Telekommunikation

    Abseits der großen und bekannten Marken, sticht teltarif.de heraus:

    Tourismus & Reisen

    Die Tourismusbranche ist weitgehend auf den E-Commerce für Urlaubsbuchungen ausgerichtet. Hometogo ist ein großartiges Beispiel, das wir kürzlich analysiert haben und auch für diesen Blogbeitrag nutzen:

    Finanzen

    Finanz-Webseiten zählen gleichermaßen zu den sogenannten YMYL-Sites; ensprechend regelmäßige Änderungen in den SERPs können also vorausgesetzt werden. Das Beispiel Equifax hat sich im Vereinigten Königreich stets behauptet und war von Kernupdates nicht wirklich betroffen:

    Fazit

    Machen wir uns eines klar: Wenn Google sagt, dass kein „großes” Update ausgespielt wurde, dann sagen sie das aus ihrer Perspektive, die auf eine Verbesserung der Suchergebnisse abzielt. Dieser Standpunkt unterscheidet sich grundlegend von der Perspektive der Webseitenbetreiber und SEOs.

    Das jüngste Core-Update hat gezeigt, dass einige Domains hart getroffen wurden. Wir haben aber auch gesehen, dass sich das aktuelle Update über einen längeren Zeitraum auswirkt, weshalb es wichtig ist, die Sichtbarkeitsentwicklung regelmäßig verfolgen zu können.

    Unsere Daten haben Websites hervorgebracht, die sich stets „am Limit” bewegen und deswegen regelmäßig von Änderungen an Googles Kernalgorithmus betroffen sind:

    25 % der hier analysierten Domains wurden in den letzten 12 Monaten drei Mal oder öfter von den Core-Updates getroffen.

    Klar ist, dass ein Update immer für Wirbel sorgt. Aber wichtiger als sich durch SEO-Turbulenzen zu manövrieren ist es, von anderen Webseiten zu lernen, denen Updates im Kernalgorithmus nichts ausmachen.

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • Das erste Core Algorithmus Update des Jahres ist da

    März 16, 2019 1:09 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Die letzten Monate war es verhältnismäßig ruhig in den SERPs – doch jetzt ist es soweit und Google spielt ein großes Core Algorithmus Update ein. Was das ist und welche Auswirkungen zu sehen sind, erfährst du hier.

    Über unseren E-Mail- und Whatsapp-Newsletter gingen gestern Abend bereits die ersten Meldungen an die Abonnenten raus: in den SERP rumort es. Auch Google selber hat das Update über Twitter bestätigt:

    Die Auswirkungen dieses von Google „March 2019 Core Update“ genannten Updates zeigen sich bereits gut in den Daten der Toolbox von heute. In diesem Blogbeitrag fasse ich die ersten Erkenntnisse zusammen und zeige beispielhafte Gewinner und Verlierer dieses Core Updates.

    Was ist ein Core Algorithmus Update?

    Unter der sehr allgemeinen Bezeichnung “Core Algorithmus Update” fasst Google allgemeine Updates am Ranking-Algorithmus zusammen, die eine größere Auswirkung auf viele Domains haben. Im Gegensatz zu früher ist häufig nicht mehr klar, welche direkten Ziele Google mit diesem Update verfolgt.

    Vermutlich hängt das damit zusammen, dass Google weniger auf klassische, von Menschen eingegebene Ranking-Algorithmen setzt, sondern zunehmend selbstlernende, von Maschinen erstellte Algorithmen einsetzt. Mehr Hintergrundgedanken dazu kannst du in diesem Blogpost von uns erfahren.

    Wie erkenne ich betroffene Domains?

    Domains, die von diesem Update betroffen sind, haben im täglichen Sichtbarkeitsverlauf der Toolbox einen sehr charakteristischen Anstieg/Abfall vom 14.03. auf den 15.03. (heute) zu verzeichnen. Sehr gut sieht man das beispielsweise bei hoeffner.de:

    Bei den Gewinnern dieses Updates sieht es ähnlich aus – vom 14.03. auf den 15.03. gibt es eine signifikante Veränderung im Sichtbarkeitsindex. In den Tagen davor sind bei den betroffenen Domains in der Regel keine Auffälligkeiten im Sichtbarkeitsverlauf zu erkennen.

    Gewinner dieses Updates

    Den Core Updates gemein ist, dass es nicht nur Verlierer gibt, sondern auch zahlreiche Domains deutlich von diesen Updates profitieren. Eine Auswahl von Gewinnern des aktuellen Updates findest du in dieser Tabelle:

    Auswahl von Domains, die bei dem Update deutlich an Sichtbarkeit gewonnen haben
    Domain SI 08.03. SI 15.03. Gewinn (absolut)
    otto.de 157,04 228,17 71,14
    focus.de 272,83 322,68 49,85
    real.de 111,68 146,01 34,33
    netdoktor.de 158,98 192,39 33,42
    bild.de 167,56 193,32 25,76
    giga.de 76,19 101,57 25,38
    tripadvisor.de 304,68 325,34 20,66
    chefkoch.de 226,15 244,38 18,23
    trustpilot.com 43,93 60,91 16,98
    leo.org 84,34 100,96 16,62
    mein-schoener-garten.de 35,15 49,95 14,81
    spiegel.de 343,06 357,09 14,03
    sueddeutsche.de 197,86 211,81 13,95
    ebay.de 350,99 364,90 13,91
    winfuture.de 23,24 36,90 13,66
    check24.de 193,48 206,40 12,91
    pcwelt.de 89,04 101,63 12,58
    gabler.de 59,71 71,68 11,97
    kicker.de 24,06 35,86 11,80
    ladenzeile.de 120,66 131,37 10,71
    fernsehserien.de 52,92 63,50 10,58

    Auffällig ist, dass viele der betroffenen Domains bereits von den beiden großen Updates des letzten Jahres (Core Update im März 2018 und Medic Update im August) betroffen waren.

    Verlierer dieses Updates

    Bei den Verlierern des aktuellen Updates fällt sicherlich auf, dass mit apotheken-umschau.de und apotheken.de zwei Domains aus dem “Your Money, your Life”-Bereich besonders stark betroffen sind. Aber auch eine Möbelhändler wie hoeffner.de verliert mehr als die Hälfte seiner Google-Sichtbarkeit:

    Auswahl von Domains, die bei dem Update deutlich an Sichtbarkeit verloren haben
    Domain SI 08.03. SI 15.03. Verlust (absolut)
    apotheken-umschau.de 334,8 212,2 -122,6
    apotheken.de 50,3 20,1 -30,2
    stern.de 297,2 273,4 -23,8
    kununu.com 125,9 105,1 -20,8
    holidaycheck.de 349,8 330,2 -19,6
    gutefrage.net 74,1 54,5 -19,6
    autoscout24.de 142,4 123,4 -18,9
    hornbach.de 121,5 102,7 -18,8
    booking.com 237,1 218,7 -18,4
    immobilienscout24.de 181,3 165,2 -16,1
    xing.com 149,7 133,8 -15,9
    expedia.de 156,2 141,2 -15,1
    stepstone.de 113,1 99,0 -14,1
    softonic.com 75,0 61,0 -14,0
    t-online.de 321,6 307,8 -13,8
    wunderweib.de 92,6 79,2 -13,4
    meinestadt.de 197,6 184,2 -13,3
    hoeffner.de 22,8 10,4 -12,4
    linguee.de 248,6 236,2 -12,4
    swoodoo.com 55,2 44,2 -11,0

    Auch bei diesen Verlierern sind viele Domains dabei, die bereits auf die vorherigen Core-Updates reagiert haben. Es liegt also nahe, dass Google erneut an den gleichen Stellschrauben dreht, eventuell Bewertungskriterien anpasst oder zugrundeliegende Daten aktualisiert.

    Fazit

    Erneut hat Google eines der großen und weitreichenden Core Algorithmus Updates ausgespielt. Die Auswirkungen sind in den SERPs und damit auch in den Daten der Toolbox bereits deutlich zu sehen und betreffen zahlreiche Domains.

    Da dieses bereits das fünfte (oder je nach Zählweise auch sechste) Update der Serie war, ist davon auszugehen, dass weitere Updates in dieser Form folgen werden. Hektische Betriebsamkeit wird keine Lösung für die Rankingprobleme einer Domain sein. Aus heutiger Sicht sind folgende Vorgehen empfehlenswert:

    • Google Quality Rater Guidelines lesen und verstehen – Google legt in den Guidelines (PDF Download) ihre eigene Sichtweise auf Suche und Inhalte deutlich dar. Diese Sichtweise nachvollziehen zu können hilft dabei, zukunftssichere Angebote für Suchenden zu erstellen.
    • Beschäftigung mit dem Search Intent deiner Besucher – Was will der Nutzer eigentlich genau von mir? Diese Frage wirst du dir für jede Seite, die dauerhaft bei Google gut ranken soll beantworten müssen. Hier ist die Unterscheidung der verschiedenen Intent-Typen hilfreich. Mehr in diesem Blogpost oder hier im Podcast.
    • Für die auf dieser Basis erstellen/überarbeiteten Inhalte gibt es keine pauschalen Regeln. Sie müssen auf das Keyword-Cluster, das du mit ihnen erreichen willst individualisiert werden und die Nutzer-Erwartungen in dieser Mikro-Nische berücksichtigen. Dieser aktuelle Podcast auf Termfrequenz hilft als Einstieg und auch unser Content Assistant (aktuell noch in der Beta) geht in diese Richtung.

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • SEO aus 2009 vs. SEO aus 2019: Wie HomeToGo Airbnb überholte

    März 6, 2019 7:08 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Was ist die Definition von SEO bei Google? „Indem Sie sicherstellen, dass Suchmaschinen Ihre Inhalte finden und automatisch verstehen können, verbessern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Website für relevante Suchanfragen. Dies wird als SEO bezeichnet.“ (13.11.2018) 1

    Wäre es unter diesem Gesichtspunkt nicht ein großer Vorteil, eine Website zu kennen, die durch überdurchschnittliches Wachstum eine enorme Sichtbarkeit erreicht hat? HomeToGo ist so ein führendes Beispiel, an dem wir herausfinden, was bei der Suchmaschinenoptimierung wirklich wichtig ist und was 2019 ignoriert werden kann.

    HomeToGo startet in einer 1340-Milliarden-Dollar-Industrie 2

    Die Geschichte von HomeToGo, die sich selbst die weltweit größte Suchmaschine für Ferienwohnungen nennt, begann vor 3 Jahren – in einer sehr schwierigen und wettbewerbsintensiven Branche: Reisen und Tourismus.

    Das Bemerkenswerteste dabei gleich vorweg: Im Gegensatz zu anderen Big Playern hat HomeToGo nur 5.200 URLs in Google indexiert, während Airbnb mit 1,3 Millionen indexierten URLs oder Trivago mit etwa 900.000 URLs aufwarten.

    HomeToGo hat etwa 16.029.256 verschiedene Angebote, die Rankings werden jedoch mit nur 5.200 URLs erreicht (0,03% des gesamten Angebots).

    Auf der anderen Seite gibt es bei Airbnb über 5 Millionen Angebote und 1,3 Millionen indexierte URLs (28% des gesamten Angebots).

    Trotzdem ist HomeToGo bei Google fast doppelt so sichtbar wie Airbnb.

    Diese 5.200 URLs stehen für 160.427 verschiedene Suchbegriffe und 30 % davon sind bereits auf Googles erster Seite platziert.

    Airbnb rankt zwar, mit 677.020 Keywords, für gut vier Mal so viele Keywords wie HomeToGo, aber sie sind dennoch nur halb so sichtbar.

    Airbnb praktiziert SEO aus 2009

    Um zu verstehen, warum HomeToGo bei Google sichtbarer ist als Airbnb, müssen wir einen Blick auf die Rankings bei Google werfen, diese analysieren und verstehen warum beide dort ranken, wo sie ranken.

    Sehen wir uns die Positionen für alle mit „Ibiza“ verbundenen Suchbegriffe an:

    Der Grund, warum HomeToGo bei Google sichtbarer ist, ist, dass sie das ganze Jahr über auf besseren Positionen für traffic- und wettbewerbsstarke Keywords ranken als Airbnb.

    Es macht einen großen Unterschied, ob man für “apartment new york” auf Platz 1 oder Platz 8 rankt.

    Du musst nicht Tonnen an URLs erstellen, nur um jede mögliche Suchanfrage zu bedienen. Google arbeitet nicht mehr auf Basis einzelner Keywords, sondern versteht den semantischen Zusammenhang hinter Suchanfragen immer besser.

    Wenn du dir Airbnbs URLs in Google ansiehst, ist der Suchordner /s/ allgegenwärtig und für 88 % der Sichtbarkeit von Airbnb verantwortlich:

    Sie ermöglichen es Google, den Inhalt des Ordners /s/ zu indizieren, daher indiziert Google einen Großteil ihrer internen Suchergebnisse, nach denen Leute möglicherweise nur einmal gesucht haben.

    Diese Technik ist SEO aus dem letzten Jahrzehnt – die erste Domain, die wegen „Suchen innerhalb der Suche“ von Google aussortiert wurde, war YouTube im Jahr 2007, wenn ich mich richtig erinnere. 3

    Wir kriegen ein Gefühl für das Ausmaß, wenn wir nach spezifischen Suchparametern filtern:

    Diese Strategie kann am Anfang sogar funktionieren, endet aber irgendwann in einer riesigen Website voll irrelevanter Inhalte. Wie wir bei Giphy 4, Softonic 5, Cnet 6, Ask 7, eBay 8 und anderen gesehen haben, werden solche Inhalte dann aussortiert – was noch schlimmer ist.

    Ich möchte Airbnb gar nicht unterstellen, dass sie das absichtlich tun. Möglicherweise haben sie ihr SEO-Projekt im Jahr 2008 ohne jegliche SEO-Strategie gestartet und das ist das Ergebnis.

    HomeToGo macht SEO aus 2019

    Und genau das macht den großen Unterschied zwischen Airbnb und HomeToGo aus. SEO war von Anfang an auf dem Businessplan von HomeToGo ausgelegt und ist bis heute ein fester Bestandteil der Wachstumsstrategie.

    Dominik Schwarz, Chief Inbound Officer bei HomeToGo, findet hierzu treffende Worte:

    “Die Nutzerzentrierung. Keine Tricks, keine Shortcuts, denn wir optimieren nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen. Sichtbarkeit ist gewissermaßen der Nebeneffekt einer technisch und inhaltlich großartigen Webseite.”

    Dominik Schwarz

    Das ist zeitgemäßes SEO. Im ersten Schritt geht es um Kunden- bzw. Nutzerorientierung 9. Die absolut konsequente Ausrichtung des gesamten Angebotes auf die Bedürfnisse der Kunden ist das Erfolgsgeheimnis von HomeToGo.

    Sie erstellen nur dann neue ULRs, wenn sie sehen, dass eine relevante Anzahl von Nutzern oder potenziellen Kunden diesen spezifischen Bedarf haben.

    Ein Teil dieses Prozesses ist die Erstellung einer Liste der Kundenbedürfnisse. Diese Liste wird dann mit dem Auftrag an Reiseexperten gesendet, einen entsprechend nützlichen Text zu schreiben.

    Weil sie Experten sind, haben sie ein tiefes Verständnis ihres Themengebiets und wissen wie die Kundenbedürfnisse gedeckt werden können. Was sie nicht haben, sind Listen mit Keyword-Spezifikationen; sie wissen nicht einmal was SEO bedeutet!

    Eine URL wie https://www.hometogo.de/ibiza/ ist das Ergebnis einer konsequenten Nutzerorientierung unter Berücksichtigung der SEO-Anforderung.

    Und natürlich nutzen sie WDF*IDF nicht. Allein der Zweck dieses Konzepts, „die Relevanz einer Website für Suchmaschinen zu erhöhen“, ist genau das Gegenteil von dem, was HomeToGo erreichen will; „für Menschen optimieren“. In Google alle High-Performance-Content-Formate 10 haben eines gemeinsam:

    • Fokus Suchintention: Der Inhalt fokussiert sich auf die Suchintention
    • Lebensdauer Content: Der Inhalt ist zeitlos
    • Aktualisierung: Der Inhalt wird regelmäßig geupdated
    • Umfang zufriedenstellend: Der Nutzer ist zufrieden
    • Qualität des Inhalts
    • Übersichtlichkeit: Die Nutzererfahrung ist gut
    • Mehrwert
    • Weiterführende Links: Das erlaubt den Nutzern, über interne Links, tiefer in die Webseite einzutauchen

    Weniger ist mehr: Crawl-Budget

    Wusstest du, dass die verbrauchte Energie einer einzelnen Google-Suche in etwa so hoch wie 17 Sekunden eine 60W-Glühbirne einzuschalten? Google verbraucht etwa 2,26 Millionen Megawattstunden pro Jahr, um seinen globalen Rechenzentrumsbetrieb zu betreiben – das entspricht der Energie, die für den Unterhalt von 200.000 Haushalten erforderlich wäre. 11

    Jede Sekunde, die Google auf deiner Webseite zum Crawlen verbringt und später zum Rendern aufwendet, kostet Geld . Denke also daran, dass Google bares Geld sparen kann, wenn sie deine Webseite (oder Teile davon) aus dem Weg gehen. Das „Crawl-Budget“ ist damit mehr ein wirtschaftliches- als ein SEO-Problem.

    Google listete einige Faktoren auf 12, die sich auf ihr Crawlbudget auswirken. Drei davon treffen auf Airbnb zu (fettgedruckt).

    • Facettierte Navigation und Session-Identifikatoren
    • Doppelte Inhalte auf der Seite
    • Softe Fehlerseiten
    • Gehackte Seiten
    • Infinite Spaces und Proxies
    • Inhalte von geringer Qualität und Spam

    Andererseits ist HomeToGo mit 16.029.256 Angeboten (11 Millionen mehr als Airbnb) von keinem dieser Punkte betroffen.

    Zeig Google die relevantesten Teile deiner Website und blockiere alles ohne Mehrwert über die robots.txt. Wirf einen Blick auf die folgenden Diagramme, die uns zeigen, wie HomeToGo Keywords von der zweiten und dritten Seite von Google auf die erste verschiebt:

    Auf der anderen Seite verliert Airbnb Keywords auf Googles Seite 1 und steigert die Anzahl der Keywords auf der zweiten und dritten Seite:

    SEO is serious business

    HomeToGo ist nicht die einzige Firma die SEO in den Kern ihres Businessmodels integriert haben. Wirft man einen Blick auf die Geschäftsberichte von ebay, Kajak, Expedia oder TripAdvisor, merkt man, wie wichtig SEO ist:

    “We rely heavily on internet search engines,such as Google,to generate traffic to our websites, principally through the purchase of travel-related keywords as well as through free – organic – search.“

    Tripadvisor Annual Report 2016”

    “Google has from time to time made changes to its search algorithms that reduced the amount of search traffic directed to us from searches on Google. If we are unable to use or adapt to operational changes in such services, we may face higher costs for such services, face integration or technological barriers or lose customers, which could cause our business to suffer”

    ebay Annual Report 2017

    Weiter im Thema.

    Den Ball ins Rollen bringen

    1. Sobald die Leute anfangen, dich bei Google zu suchen, trage Sorge, dass deine SERP-Snippets die Suchintention treffen. Schau selbst: Wirf einen Blick auf die Keywords, mit denen du rankst, verbessere deinen Title und Meta-Description entsprechend der Nutzerabsicht und liefer die besten Inhalte, die du hast. Du wirst merken wie deine CTR steigt.

    2. Sobald der Nutzer auf deiner Website gelandet ist, behalte ihn! HomeToGo hat die höchste CTR und die niedrigste Bounce Rate, die ich je in meinem Leben gesehen habe. 6.63% Absprungrate! Die Daten von Google Analytics sind öffentlich auf SimilarWeb.

    3. Verdiene dir Links! Um zu entscheiden, ob sie dir vertrauen können, wartet man in Mountain View nicht darauf, dass du von dir selbst behauptest, die besten Inhalt zu einem Thema zu haben – Google macht diese Entscheidung von den Empfehlungen anderer abhängig. Und erklärte neulich, dass diese Empfehlungen nunmal hauptsächlich Links sind. 13 Natürlich solltest du es auch nicht übertreiben, wie Googles John Müller es ausdrückt:

    You focus too much on backlinks 🙂

    John Müller, Jan 2019 14

    Und John hat Recht:

    2019 geht es nicht mehr um .edu-Links von Universitäten und auch der PageRank spielt keine so große Rolle mehr 15. Und doch sind Links weiterhin ein wichtiger Indikator für Vertrauen im Google-Algorithmus.

    The Dark Side of the Moon

    Trotz der SEO-Bemühungen, die HomeToGo, Airbnb, Booking oder Trivago unternehmen, ist der größte Wettbewerber, den sie haben, Google.

    Bei 48 % aller Keywords, die HomeToGo auf die erste Seite gebracht hat, konkurrieren sie mit Ads-Anzeigen und bei 75 % gibt es eine Maps-Integration. Zudem haben wir bei diesen Zahlen die Boxen für die Hotel- und Flugsuche noch gar nicht berücksichtigt.

    Auf jedem Fall wissen wir, dass HomeToGo für viele Keywords mit der Do-Suchintention (ICYMI: Google verwendet den Begriff „transaktional“ nicht mehr 16) rankt und das sind genau die Keywords, die Google monetarisieren muss, um die eigenen Aktionäre glücklich zu machen.

    Diese Do-Suchanfragen machen zwar nur 15 % des Suchvolumens bei Google aus, sind aber in 30 % der Suchanfragen enthalten. 16

    SMX Advanced – “Best In-house SEO Team of the Year 2018”

    Am 13. Juni 2018 wurde HomeToGo bei der SMX Advanced in Seattle von Search Engine Land als bestes Inhouse-SEO-Team 2018 ausgezeichnet.

    “Focusing on its US breakthrough and fast transition from newcomer to industry leader, in the vacation rental metasearch space, HomeToGo’s in-house SEO team won over the expert panel of judges with their impressive and measurable results, innovation and creativity, and a demonstration of expert strategy at the cutting edge of industry best practices.”

    2018 Search Engine Land Award

    In den USA ist HomeToGo auf dem richtigen Weg:

    Falls Du dich fragst, warum ich nicht mehr technische Themen erwähnt habe, gibt es eine relativ einfache Antwort: technische Suchmaschinenoptimierung hat seine Grenzen erreicht. Mit technischem SEO lassen sich heutzutage keine großen Wettbewerbsvorteile mehr herstellen. Technisches SEO ist das Pflichtprogramm, um von Google für Top-10-Rankings auf der 1. Suchergebnisseite getestet zu werden. 17

    Zu guter Letzt: HomeToGo zeigt uns den, laut Google, wichtigsten Rankingfaktor überhaupt 18:

    Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen!

    Quellen

    The post SEO aus 2009 vs. SEO aus 2019: Wie HomeToGo Airbnb überholte appeared first on SISTRIX.

    SISTRIX

  • Category Archives: SEO + SEM

  • EU stellt neue Regeln für Plattformen wie Google & Amazon auf

    Februar 20, 2019 1:09 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    In den Meldungen über die umstrittene Urheberrechtsreform inklusive der Upload-Filter (Artikel 13) ist eine zweite Entscheidung nahezu untergegangen: die EU möchte Plattformen künftig stärker regulieren.

    Unter dem Oberbegriff “Digitaler Binnenmarkt” fasst die EU eine Reihe von Plänen und Vorhaben zusammen, um besseren Rahmenbedingungen für die Internetwirtschaft in Europa zu schaffen. Erklärtes Ziel des Programms ist es, Internetnationen wie die USA oder auch China einzuholen.

    Die Abschaffung innereuropäischer Roaminggebühren und das Verbot von Geoblocking waren erste Ergebnisse, die vor den Europawahlen bestimmt nicht durch Zufall an die Endverbraucher gerichtet waren. In den letzten Tagen geht die EU nun auch die komplexeren Themen zwischen Plattformen und Firmen an.

    EU will Plattformen stärker regulieren

    So haben sich mit dem Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der Europäische Kommission nun die drei wichtigen Institutionen der EU auf neue Regeln für Internet-Plattformen geeinigt.

    Zwar werden die großen, amerikanischen Plattformen wie Google und Amazon nicht explizit erwähnt, aber doch wird deutlich, dass die neuen Regeln für den Betrieb von Plattformen in Europa primär auf die erfolgreichen US-Anbieter zielen.

    Transparenz & Chancengleichheit

    Eine der interessantesten neuen Regeln betrifft das Ranking in solchen Plattformen – also namentlich bei Google, Amazon aber auch in Hotel-, Preis- und Flugsuchmaschinen und Ähnlichen. Hier fordert die EU Transparenz über die wichtigsten Rankingfaktoren:

    „Marktplätze und Suchmaschinen müssen die wichtigsten Parameter offenlegen, die sie für das Ranking von Waren und Dienstleistungen auf ihrer Website verwenden, damit die Verkäufer wissen, wie sie ihre Präsenz optimieren können.“

    Ein anderer interessanter Bereich betrifft die eigenen Angebote der Plattformen selber. Die Formulierungen scheinen zwar auf Amazon abzuzielen, aber auch Google könnte mit der Einblendung der Google-eigenen Services in den SERPs davon betroffen sein:

    „Einige Online-Plattformen bieten nicht nur einen Marktplatz, sondern sind gleichzeitig selbst Verkäufer auf demselben Marktplatz. Nach den neuen Transparenzvorschriften müssen die Plattformen alle Vorteile offenlegen, die sie ihren eigenen Produkten gegenüber jenen Dritter möglicherweise geben.“

    Weitere Pläne betreffen hauptsächlich die Beziehung von Händler und Plattform: AGB-Änderungen müssen früher angekündigt, Accounts sollen nicht mehr unbegründet gesperrt und es müssen Wege zur Streitbeilegung geschaffen werden.

    Fazit

    Ja, natürlich macht die EU nicht alles richtig und ob die jetzt beschlossenen Pläne auch in der Realität funktionieren, wird sich erst nach der Umsetzung in das jeweils lokale Recht zeigen. Und doch glaube ich, dass die EU hier ein wichtiges Thema angeht. Europa hat das Internet den USA (und China) überlassen. Das zu erkennen und jetzt in einem ersten Schritt die Auswirkungen davon dem europäischen Rechtsempfinden anzugleichen ist richtig und wichtig.

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • Ist User Experience ein Rankingfaktor?

    Februar 13, 2019 7:09 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Die massiven Google-Updates der letzten Zeit haben bei vielen SEOs zu einem Umdenken geführt: nicht mehr einzelne, klar identifizierbare Faktoren, sondern das Nutzerverhalten als Reaktion auf die User Experience bestimmt zunehmend den Erfolg bei Google. Um was es dabei geht, ob User Experience ein Rankingfaktor ist und wie Google das Thema sieht, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

    In (gar nicht so ferner) Google-Vorzeit hatten Updates des Suchalgorithmus ein klares Ziel: sei es die Qualität von Links (Penguin), die von Texten (Panda) oder andere Updates – kurz nach dem Einspielen des Updates war meistens klar, welche Ziele Google verfolgt. Seit einiger Zeit ist das anders: die unter dem Codenamen “Core Update” zusammengefassten Algorithmus-Änderungen der letzten Zeit haben massive Ranking-Änderungen hervorgerufen. Doch bis heute gibt es keinen gemeinsamen Nenner der betroffenen Domains.

    2010 hatte Eric Schmidt seinem Konzern “Mobile First” als Firmenmotto verordnet. Der neue CEO Sundar Pichai hat vor 3 Jahren aus dem “Mobile First” ein “AI First” gemacht. Zuerst ein paar Grundlagen:

    Künstliche Intelligenz vs. Machine Learning

    Während populäre Medien gerne über künstliche Intelligenz schreiben, ist die Bezeichnung Machine Learning (ML) für das, was Google derzeit macht, deutlich treffender. Im Kern geht es dabei um Folgendes: man zeigt einem Computer eine (sehr) große Menge bereits klassifizierter Trainingsdaten und lässt ihn aus diesen Daten selbständig lernen.

    Das könnten für die Google Websuche beispielsweise Seiten sein, die von den Google Quality Ratern als Spam markiert wurden. Der Computer lernt nun auf Basis dieser Daten selber, welche Merkmale bei Spamseiten regelmäßig auftreten und welche eher nicht.

    War die Erstellung dieser Algorithmen früher die Aufgabe von Menschen, übernimmt das bei Machine Learning der Computer. Der Mensch muss die Trainingsdaten bereitstellen und den Vorgang überwachen – den Algorithmus schreibt aber der Computer auf Basis der aus den Trainingsdaten “erlernten” Erkenntnisse. Als Ergebnis steht dann ein Algorithmus, der ihm unbekannte Seiten überprüft und prozentual angibt, wie hoch die Spamwahrscheinlichkeit des überprüften Dokumentes ist.

    Trainingsdaten vs. Rankingfaktor

    Deswegen sind die richtigen Trainingsdaten das Fundament für treffende ML-Algorithmen. Doch fragt man Google, ob Nutzerdaten Auswirkungen auf das Ranking haben, so lautet die Antwort wiederholt und konsequent: “nein”.

    So richtig nimmt Google niemand diese Antwort ab. Aber mit dem Hintergrundwissen zu Machine Learning aus dem letzten Absatz ergibt sie Sinn: Google trainiert seine ML-Algorithmen (natürlich) auch mit Nutzerdaten. Als Rankingfaktor wird dann allerdings das Ergebnis aus diesem Training verwendet: der maschinenerzeuge Algorithmus und nicht mehr das Nutzerverhalten selber. Somit stimmt Googles Antwort – und doch fließt das Nutzerverhalten in das Google Ranking mit ein.

    User Experience als Rankingfaktor

    Somit dürfte klar sein: ein gutes Nutzererlebnis (User Experience, UX) führt zu zufriedeneren Nutzern und damit schlussendlich zu einem besseren Ranking. Nur gibt es eben nicht den direkten und klaren Zusammenhang zwischen Nutzererlebnis und Ranking, sondern Googles Machine Learning-Ansatz sucht nach Merkmalen, die auf ein positives Nutzererlebnis hinweisen. Folglich gilt es, seine Seite so zu gestalten, wie das Seiten mit dem besten Nutzererlebnis bereits machen.

    Von Google lernen: UX Playbooks

    Nun besteht Google nicht nur aus einem Algorithmus-Team, sondern auch zahlreiche andere Abteilungen wollen Webseitenbetreibern helfen (und nebenbei Googles Quartalsziele erreichen, oder andersrum?). Aus diesem Grund hat Google eine Reihe von “UX Playbooks” erstellt. In diesen PDFs wird detailliert beschrieben, was aus Googles Sicht gute User Experience ist und welche Seiten dabei führend sind. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Google das irgendwo veröffentlicht hat, jedenfalls sind die PDFs auf Googles Webserver öffentlich hinterlegt und auch in der Googlesuche indexiert. Es gibt aktuell folgende Playbooks:

    Um Googles Bandbreite nicht über Gebühr zu belastet, bietet sich sich eine lokale Kopie der PDFs an, um sie intensiv zu lesen – und das sollte man. Ähnlich wie bei den Search Quality Rater Guidelines (nur angenehmer zu lesen) liefern sie einen Blick in Googles Wunschwelt. Erkenntnisse aus den PDFs:

    Das Internet findet auf dem Handy statt

    Wir, die wir uns tagtäglich mit den Internet beschäftigen, arbeiten zumeist an sehr großen Monitoren, mindestens jedoch mit Laptops. Doch die Realität sieht anders aus: in fast jedem Land der Welt finden schon jetzt mehr als die Hälfte aller Suchen über das Smartphone statt. Google trägt dem in den Playbooks konsequent Rechnung – jeder Screenshot in diesen PDFs zeigt die Smartphone-Version der Webseite und nicht die Desktop-Version.

    Gute User Experience lebt von Standards

    Schaut man sich die “Best in Class”-Beispiele aus den Playbooks nacheinander an, so fällt schnell auf, dass es nicht Kreativität oder Ausgefallenheit ist, was funktioniert. Die meisten Beispiele ähnlich sich im Aufbau und Layout sehr – nur Firmenfarben und Logo unterscheiden sich häufig. Der Nutzer hat mittlerweile eingespielte Erwartungen an die Funktionsweise von Webseiten und möchte diese erfüllt wissen.

    Google verfolgt eigene Interessen

    Gerade die Ausführungen zur Notwendigkeit von AMP zeigen deutlich: Google verfolgt eigene Interessen und ist bereit, diese mit “Ungenauigkeiten” in der Kommunikation durchzusetzen. Natürlich können Webseiten auch ohne AMP extrem schnell ausgeliefert werden – doch diese Option wird nicht erwähnt. Bei allen Äußerungen von Google ist also zu hinterfragen, welche Interessen Google verfolgt und welchen Wert man den Empfehlungen von Google darauf basierend beimessen kann.

    Wie kann ich User Experience messen?

    Als Erfinder des Sichtbarkeitsindex sind wir schon ein bisschen stolz auf unseren Beitrag dazu, SEO-Erfolg messbar und vergleichbar gemacht zu haben. Daher ist es naheliegend zu überlegen, welche Kennzahlen für dieses auf den ersten Blick eher schwammige Thema User Experience wichtig sind. Zum Glück helfen uns dabei auch die Playbooks von Google: für alle Vorschläge sind mögliche Kennzahlen genannt. Wenn man diese vergleicht und zusammenfasst, so kommt es im Kern auf diese an:

    • Time on Site: wie lange bleiben die Nutzer auf der Seite? Im Allgemeinen ist eine höhere Zeit hier besser. Sie spricht dafür, dass die Erwartungen des Nutzers erfüllt werden.
    • Page Views: wie viele Seitenaufrufe machen die Benutzer der Seite? Auch hier sind mehr Seitenaufrufe in der Regel besser. Findet der Nutzer weitergehende Informationen, die ihn interessieren?
    • Bounce Rate: im Fall von Suchergebnissen geht es hier um das sogenannte “Pogo Sticking” – springt der Nutzer vom Ergebnis zurück zu den Suchergebnissen und klickt den nächsten Treffer an, kann das darauf hindeuten, dass er beim zuerst angeklickten Treffer nicht fündig wurde.

    Fazit

    Die User Experience hat Einfluss auf das Google Ranking. Zwar nicht als originärer Ranking Faktor, aber durch den Machine Learning-Ansatz zumindest “über Bande”.

    Das erwartete Nutzererlebnis ist mittlerweile in weiten Teilen standardisiert und vom Nutzer eingeübt. In den UX Playbooks von Google gibt es zahlreiche Beispiele für erfolgreich umgesetztes UX („Best in Class“).

    Da der SEO-Erfolg zunehmend an die Erfüllung der Suchintention gekoppelt ist, muss erfolgreiches SEO mit einer erfolgreiche User Experience Hand in Hand gehen.

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • SEO-Stammtisch am 12. Dezember

    Februar 11, 2019 7:07 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Der letzte Bonner SEO-Stammtisch in diesem Jahr findet am 12. Dezember (Mittwoch!) statt. Wir laden dich herzlich ein, den Abend mit uns zu verbringen. Wie üblich beginnen wir auch dieses Mal mit einem Vortrag im dritten Stock des SISTRIX Plex.

    Um 18:30 Uhr wird unser hanseatischer Gast-Speaker Johan von Hülsen mit seinem spannenden Vortrag über häufige Fehler bei der Keywordrecherche starten.

    Als Geschäftsführer der Wingmen GmbH hat er in diesem Jahr bereits eine spannende Analyse über Voice-Search veröffentlicht, die du dir unbedingt einmal ansehen solltest.

    Nach dem Vortrag geht es dann gemeinsam für eine gute Zeit und etwas Plauderei in unser Stammlokal gleich um die Ecke! Softdrinks, Bier und Wein gehen auf uns!

    Wie immer sind die Plätze begrenzt! Bitte melde dich an und teile uns mit, ob du am Vortrag von Johan und/oder am anschließenden Stammtisch teilnehmen willst.

    Alles Weitere erfährst du nach deiner Anmeldung per E-Mail. Wir freuen uns auf bekannte und neue Gesichter!

     

     

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • Du klickst, wir spenden – Die SISTRIX Weihnachtsaktion 2018

    1:07 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Es ist wieder soweit: Die Innenstädte duften nach Glühwein und gebrannten Mandeln und wir starten unsere alljährige Weihnachtsaktion.

    2018 ist für uns ein ganz besonderes Jahr: Der Sichtbarkeitsindex ist 10 Jahre alt geworden. Aber nicht nur das: Wir blicken auf insgesamt 12 neue Länder, die nun in der Toolbox analysiert werden können. Die Märkte Russland und Mexiko folgen noch in diesem Jahr.

    Mehr noch: Wir haben das Link-Modul umfassend erweitert, tägliche Sichtbarkeitsdaten für Österreich und die Schweiz bereitgestellt und die SEO-Talks ins Leben gerufen. Seit Juni lassen sich URL-Wechsel blitzschnell in der Toolbox erkennen und die kostenlosen SISTRIX Apps wie den Instagram-Hashtag-Generator oder das Page-Speed-Tool sind nur ein Auszug unserer neuen Features. Heute geht es um etwas anderes:

    Die SISTRIX Weihnachtsaktion

    Die vergangenen zehn Jahre sind geprägt von einer stetigen Weiterentwicklung unserer Toolbox, die ohne den engen Dialog mit unseren Kunden so nicht möglich wäre – Vielen Dank für die interessanten Gespräche, den wertvollen Input und den gemeinsamen Austausch in unserer sich stets wandelnden Branche.

    Unsere treuesten Fans kennen unsere jährliche Weihnachtsaktion. Zum diesjährigen Jubiläum des Herzstücks der Toolbox haben wir die Spendensumme unserer Weihnachtsaktion von sonst 5.000 Euro auf 10.000 Euro erhöht.

    Du klickst, wir spenden

    Die Weihnachtsaktion zum Mitmachen: Unter sistrix.de/weihnachten dreht sich mit jedem Klick auf den blauen Button das SISTRIX Weihnachtsriesenrad live im Online-Stream. Außerdem erwischst du jeden Tag einen anderen Mitarbeiter vor der Kamera!

    Für deinen Klick, mit dem sich das Riesenrad dreht, spenden wir 1 Euro – bis das Spendenziel von 10.000 Euro erreicht ist.

    Der Erlös unserer Spendenaktion kommt der Bonner Organisation Robin Good zugute. Wir haben uns wiederholt für den Familienfonds der Träger Caritas und Diakonie Bonn entschieden, da sie unabhängig von Herkunft, Religion oder Geschlecht dort Hilfe bieten, wo sie benötigt wird.

    Starte jetzt das SISTRIX Weihnachtsriesenrad

     

    Wir informieren in Echtzeit über die aktuell erreichte Spendenhöhe und wie viele Klicks noch bis zum Spendenziel fehlen. Es lohnt sich also, immer mal wieder vorbeizuschauen.

    Wir wünschen allen Menschen auf der Welt besinnliche und friedliche Weihnachten!

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  • Category Archives: SEO + SEM

  • IndexWatch: Die SEO-Gewinner 2018

    Februar 10, 2019 7:23 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Die Zeit der Tricks und Abkürzungen hat 2018 definitiv ein Ende gefunden. Dauerhaft erfolgreiche SEO-Arbeit basiert mittlerweile darauf, den Suchenden die Inhalte und Treffer zu liefern, die sie suchen. Webseitenbetreiber, die dies früh erkannt haben, waren die Google-Gewinner des letzten Jahres.

    Für die Erhebung der Daten haben wir ausschließlich die mobile Sichtbarkeit genutzt. Dabei haben wir alle Domains berücksichtigt, die Anfang 2018 mindestens 5 Punkte im Sichtbarkeitsindex aufwiesen – pornografische Angebote sowie Domainumzüge haben wir hier nicht aufgeführt. Die Sichtbarkeitsgewinne geben wir in Prozent an.

    Die ersten 3 Gewinner beschreibe ich ausführlicher als andere, denn viele Gewinner in 2018 haben eine ähnliche Geschichte. Insbesondere die ersten drei Beispiele zeigen, was heute im SEO relevant ist.

    Top 3 der Gewinner 2018

    1. Juraforum.de +526,3 %

    Von 7,2 auf unglaubliche 47,5 Sichtbarkeitspunkte – und damit eine der größten Webseiten in Deutschland. Interessant ist, dass diese Domain weder Anzeichen auf Änderungen in der Architektur, noch im Design, noch in der Anzahl der verlinkenden Domains oder des Contents zeigt. Google rankt die Domain einfach besser.

    Ich möchte dir an dieser Stelle etwas zu bedenken geben. Schau dir bitte die Gestaltung der Desktop-Version dieser Webseite an:

    Wie man bereits im Sichtsbarkeitskurvenverlauf erkennt, kämpft die Domain darüber hinaus seit Jahren mit Rankingverlusten. Ein Grund könnte sein, dass die Webseite in der Vergangenheit eine wilde Linkaufbaustrategie unternommen hat, indem man ein kostenloses Impressum oder Disclaimer anbietet, jedoch mit der Pflicht, dafür verlinkt zu werden.

    Ist es also ein Fehler von Google, dass die Website so gut rankt? Eher nicht.

    Erstens: wir sollten jetzt schon Mobile denken, so sieht die Website auf dem Handy aus:

    Zweitens: ein Link ist umso wichtiger, je häufiger er tatsächlich angeklickt wird. Über Android und Chrome kann Google genug echte Nutzersignale bewerten. Abhängig davon wie oft ein Link von Nutzern geklickt wird, kann Google unnatürliche Links sehr gut identifizieren und entwerten.

    Tatsache ist, dass juraforum.de bereits ausreichend gute und natürliche Links von renommierten URLs oder Domains erhält, die eine hohe Sichtbarkeit haben.

    Und drittens: jedem SEO muss klar sein: Liefer den Suchenden die Inhalte und Treffer, die sie suchen. Also, sei der relevanteste Google-Treffer für die Suchintention der Google-Nutzer.

    Ich persönlich kann die Qualität von juraforum.de nicht beurteilen, die Stiftung Warentest schon eher. Auf dem Artikel “Rechtsrat per Mausklick” stellt sie verschiedene Anwaltsportale auf die Probe und trifft folgendes Urteil über Juraforum.de:

    “Unseren Testern gefielen die Informationen auf den Seiten von Juraforum am besten”, “… nur auf Juraforum erhielten wir korrekten Rechtsrat… ”, “… bringt alle nötigen Hinweise und verweist außerdem darauf…” Das einzige negative auf dem Artikel war eine Sicherheitslücke auf Juraforum.de, die einen Angriff ermöglichte. Das Leck wurde aber repariert.

    In diesem konkreten Fall ist ein SEO natürlich versucht, viele Sachen optimieren zu wollen. Die wesentlichen Aspekte der Webseite funktionieren jedoch bereits sehr gut, zum Beispiel das Lexikon – ich würde die Zeit darin investieren, dieses Format zu verstärken (blaue und gelbe Kurve).

    Die Rankingverteilung zeigt uns, dass Google diesem Teil der Domain vertraut. 33 % aller Inhalte ranken auf Googles erster Suchergebnissseite:

    Man beachte auch, wie die Webseite Keywords aus der zweiten und dritten Suchergebnissseite nach vorne bringen:

    Und so steht es zurzeit um die Wettbewerber: juraforum.de ist neun Mal sichtbarer in Google als der nächster Mitbewerber:

    2. Hometogo.de +289,2 %

    hometogo.de ist Suchmaschinenoptimierung in der Königsklasse – deswegen verdient diese Domain einen eigenen Blogpost, den wir (Spoiler) schon bald auf verschiedenen Sprachen veröffentlicht werden. Dominik Schwarz steht für das gute Niveau des deutschen SEO-Know-Hows. Hier ein Vorgeschmack:

    Wie oft hast du gesehen, dass eine Domain mit nur 5.000 indexierten URLs in Google 164.000 Keywords generiert und 45.000 davon auf der ersten Seite ranken? Brauchst du wirklich viele Links oder reichen auch wenige Links von wenigen Domains mit guter Sichtbarkeit in Google? Wie kann es sein, dass HomeToGo weniger Keywords hat, aber fast doppelt so viel Sichtbarkeit wie Airbnb?

    Kennt ihr Dominik Schwarz‘ SEO-Philosophie? Ich zitiere: “Der Nutzerzentrierung. Keine Tricks, keine Shortcuts, denn wir optimieren nicht für Suchmaschinen, sondern für Menschen. Sichtbarkeit ist gewissermaßen der Nebeneffekt einer technisch und inhaltlich großartigen Webseite”.

    Bitte behalte das im Hinterkopf; das und vieles mehr erklären wir dir schon bald.

    3. aerztezeitung.de +285.4 %

    ärztezeitung.de ist die Internet-Ausgabe der Ärzte-Zeitung. Wenn man bedenkt, dass die Webseite noch im Juni 2017 eine Sichtbarkeit von weniger als 2 Punkte hatte und nach dem Medic Update plötzlich 30 Punkte erreichte – ganz ohne erkennbare Änderungen auf der Webseite selbst – kann man nur an das Medic-Update-Fazit von Johannes Beus appellieren:

    “Die Änderungen in den Quality Rater Guidelines zeigen die Zielrichtung deutlich: nur höchste Qualität hat auf Dauer eine Zukunft in den SERPs”

    Ähnlich wie bei juraforum.de sind die Inhalte von ärztezeitung.de hochwertig und vertrauenswürdig. Ärzte vertrauen dem Magazin bereits seit 1982, also lange vor dem Boom der kommerziellen Anbieter ab ca. 2000. Erst wenige Jahre zuvor wurde es kommerziellen Anbietern erlaubt, ebenfalls über entsprechend senisble Themen zu berichten – so entstanden vielzählige und in Google deutlich erfolgreichere medizinische Angebote.

    Da konnte aerztezeitung.de lange nicht mithalten – erst das Medic Update hat den Wert ihrer Inhalte erkannt und nach oben gepusht. Ebenfalls wie bei juraforum.de ist auch hier das Lexikon ein vertrauenswürdiges Verzeichnis für Google.

    Wir sehen jedoch in der Rankingverteilung, dass ärztezeitung.de mit deutlich weniger Inhalten als juraforum.de auf Seite 1 rankt. Hier steht noch etwas SEO-Arbeit bevor, wenn man die Rankings behalten möchte.

    Gewinner durch Updates

    Von den unzähligen Updates, die Google täglich vornimmt, gab es im Jahr 2018 fünf Updates mit großen und globalen Auswirkungen:

    1. Update Google Core Algorithm (am 19.03.2018),
    2. Update Google Core Algorithm (am 23.04.2018),
    3. Medic Update (am 01.10.2018),
    4. Update Google Core Algorithm (am 13.08.2018) und
    5. Medic Update #2 (am 09.10.2018).

    53 % der Gewinner-Domains aus den Top-100 haben auf ein oder mehrere der Google-Updates im Jahr 2018 reagiert

    Gewinner: Top 100

    # Domain Veränderung
    1 juraforum.dejuraforum.de +526,30%
    2 hometogo.dehometogo.de +289,17%
    3 aerztezeitung.deaerztezeitung.de +285,36%
    4 apotheken.deapotheken.de +276,67%
    5 meine-gesundheit.demeine-gesundheit.de +254,77%
    6 pressebox.depressebox.de +251,94%
    7 etsy.cometsy.com +249,87%
    8 gesundheitsinformation.degesundheitsinformation.de +199,45%
    9 researchgate.netresearchgate.net +196,20%
    10 werkenntdenbesten.dewerkenntdenbesten.de +195,10%
    11 rewe-reisen.derewe-reisen.de +188,42%
    12 britannica.combritannica.com +175,38%
    13 disneylandparis.comdisneylandparis.com +171,87%
    14 daskochrezept.dedaskochrezept.de +165,49%
    15 zeitblueten.comzeitblueten.com +164,73%
    16 news.denews.de +153,23%
    17 mystipendium.demystipendium.de +152,11%
    18 bundesgesundheitsministerium.debundesgesundheitsministerium.de +150,37%
    19 elterngeld.deelterngeld.de +144,60%
    20 istockphoto.comistockphoto.com +144,25%
    21 aerzteblatt.deaerzteblatt.de +143,99%
    22 mainpost.demainpost.de +142,23%
    23 intersport.deintersport.de +137,02%
    24 karrieresprung.dekarrieresprung.de +135,55%
    25 bueromarkt-ag.debueromarkt-ag.de +132,94%
    26 pinterest.compinterest.com +132,89%
    27 unsplash.comunsplash.com +132,58%
    28 aboutyou.deaboutyou.de +128,09%
    29 deinhandy.dedeinhandy.de +126,10%
    30 cylex.decylex.de +124,10%
    31 arte.tvarte.tv +122,32%
    32 nrz.denrz.de +121,13%
    33 momondo.demomondo.de +120,66%
    34 finanzen.definanzen.de +120,05%
    35 onlinekosten.deonlinekosten.de +118,29%
    36 gutekueche.atgutekueche.at +114,09%
    37 heizung.deheizung.de +113,98%
    38 utopia.deutopia.de +113,70%
    39 cambridge.orgcambridge.org +113,04%
    40 linguee.comlinguee.com +110,65%
    41 adacreisen.deadacreisen.de +108,36%
    42 arbeitsrechte.dearbeitsrechte.de +103,32%
    43 hno-aerzte-im-netz.dehno-aerzte-im-netz.de +100,78%
    44 infektionsschutz.deinfektionsschutz.de +100,32%
    45 ikiosk.deikiosk.de +100,17%
    46 dress-for-less.dedress-for-less.de +99,95%
    47 sparhandy.desparhandy.de +99,36%
    48 cinema.decinema.de +98,51%
    49 netmoms.denetmoms.de +97,67%
    50 xing.comxing.com +95,18%
    51 preiswert-uebernachten.depreiswert-uebernachten.de +94,22%
    52 personello.compersonello.com +92,74%
    53 reichelt.dereichelt.de +92,35%
    54 musikexpress.demusikexpress.de +91,42%
    55 gettyimages.degettyimages.de +90,74%
    56 euronics.deeuronics.de +87,05%
    57 travelbook.detravelbook.de +84,32%
    58 moz.demoz.de +83,93%
    59 hausjournal.nethausjournal.net +83,87%
    60 rbb-online.derbb-online.de +82,05%
    61 haz.dehaz.de +80,81%
    62 sport.desport.de +79,58%
    63 fr.defr.de +78,59%
    64 kino-zeit.dekino-zeit.de +78,42%
    65 golem.degolem.de +77,85%
    66 wortbedeutung.infowortbedeutung.info +77,37%
    67 soliver.desoliver.de +77,08%
    68 netdoktor.atnetdoktor.at +75,83%
    69 verbraucherzentrale.deverbraucherzentrale.de +74,22%
    70 spreadshirt.despreadshirt.de +73,15%
    71 happycar.dehappycar.de +72,82%
    72 lovelybooks.delovelybooks.de +72,52%
    73 channelpartner.dechannelpartner.de +71,77%
    74 waz.dewaz.de +71,64%
    75 wp.dewp.de +71,36%
    76 talu.detalu.de +70,66%
    77 preis.depreis.de +69,89%
    78 autoteiledirekt.deautoteiledirekt.de +69,19%
    79 kinderaerzte-im-netz.dekinderaerzte-im-netz.de +68,81%
    80 parship.deparship.de +68,80%
    81 moebel.demoebel.de +68,70%
    82 mein-wahres-ich.demein-wahres-ich.de +68,60%
    83 trustpilot.comtrustpilot.com +68,55%
    84 gamesbasis.comgamesbasis.com +68,52%
    85 novasol.denovasol.de +68,41%
    86 nzz.chnzz.ch +68,39%
    87 deutschlandfunk.dedeutschlandfunk.de +67,66%
    88 infranken.deinfranken.de +67,22%
    89 wikivoyage.orgwikivoyage.org +66,36%
    90 zu-zweit.dezu-zweit.de +65,96%
    91 stepstone.destepstone.de +65,81%
    92 zvab.comzvab.com +65,57%
    93 drklein.dedrklein.de +64,97%
    94 auswaertiges-amt.deauswaertiges-amt.de +64,58%
    95 boot24.comboot24.com +63,88%
    96 santander.desantander.de +63,83%
    97 merkur.demerkur.de +63,53%
    98 augen-lasern-vergleich.deaugen-lasern-vergleich.de +63,04%
    99 ravensburger.deravensburger.de +62,07%
    100 debitoor.dedebitoor.de +62,07%

    Absolute Gewinner: Top 10

    Der Vollständigkeit halber: Einige andere gute SEO-Strategien sind nicht in dieser Liste repräsentiert. Da es sich um prozentuale Änderungen handelt, sind große Domains nicht enthalten. Nehmen wir z. B. amazon.de, die ihre Sichtbarkeit zwar nur um 18 %, in absoluten Zahlen jedoch um beeindruckende 402 Punkte, auf 2.714 Punkte gesteigert hat. In Deutschland gibt es nur 6 Domains mit mehr als 402 Sichtbarkeitspunkten: Chip.de, Facebook.com, Youtube.com, Ebay-kleinanzeigen.de, Amazon.de und Wikipedia.

    # Domain Veränderung
    1 amazon.deamazon.de +401,80
    2 wikipedia.orgwikipedia.org +377,35
    3 apotheken-umschau.deapotheken-umschau.de +101,02
    4 twitter.comtwitter.com +72,43
    5 xing.comxing.com +70,31
    6 etsy.cometsy.com +45,92
    7 pinterest.compinterest.com +43,58
    8 stepstone.destepstone.de +42,33
    9 booking.combooking.com +40,68
    10 juraforum.dejuraforum.de +40,55

    Die deutsche SEO-Branche ist erkennbar professionell

    Üblicherweise schreibe ich die Gewinner & Verlirer nur für USA, UK und Spanien. Ich muss zugeben, dass es Spaß gemacht hat, diesen Beitrag für Deutschland zu schreiben, denn nirgendwo sonst finde ich so viele Domains, die durch ihre konstantes und nachhaltiges, organisches Wachstum auffallen.

    Dazu gehören: rewe-reisen.de, mystipendium.de, aboutyou.de, heizung.de, zu-zweit.de und viele andere. Sogar teilweise oder vollständige staatliche Einrichtungen sind mit dabei, wie z. B.  mdr.de, auswaertiges-amt.de, verbraucherzentrale.de, arte.tv, bundesgesundheitsministerium.de oder deutschlandfunk.de.

    An alle Gewinnern: Gute Arbeit und herzlichen Glückwunsch!

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