Wenn eine Suchmaschine Anpassungen an ihren Ranking-, Analyse- oder Crawling-Algorithmen vornimmt, die im Ergebnis einen erheblichen Anteil am Gesamtvolumen aller Anfragen betrifft, fragt man sich doch gelegentlich: Woher wollen die eigentlich wissen, was relevant ist? Nun, die kurze Antwort darauf lautet: Sie wissen es selbst nicht!
Sie haben in vielen Fällen zwar jede Menge guter Indizien, aber ich will mal versuchen anhand eines Beispiels zu zeigen, dass die Analyse von systemimmanenten Daten keineswegs allwissend macht. Außerdem werde ich versuchen zu veranschaulichen, wie man eine der von Suchmaschinen verwendeten Relevanz-Analysen nutzen kann, um die Relevanz der eigenen Seiten zu messen.
Sehen wir uns zunächst die am häufigsten eingesetzten Analysemethoden an, so lassen sich diese grob in zwei Gruppen unterteilen.
- Gruppe 1 umfasst alle Methoden, die systemimmanente Metriken, wie Clickstream-Daten, CTRs, Verweildauer, semantische Analysen, Linkstrukturen on und off Site etc. erfassen und bewerten.
- Gruppe 2 umfasst alle Methoden, die extern gesammelte Daten (z.B. Eyetracking, Online-Panels, User-Testing oder Focus-Gruppen) erfassen und bewerten.
Ich möchte an dieser Stelle den Bereich User-Testing näher untersuchen. Jetzt denken sicher einige: Nicht skalierbar! Viel zu teuer! Ich bin da ganz anderer Meinung und die Suchmaschinen teilen diese.
Ein klassisches Beispiel für Relevanz, die sich nur sehr eingeschränkt mit Metriken wie CTR, Verweildauer, Ladezeit etc. messen lässt, ist die von speziellen Einblendungen in den SERPS (Search Engine Result Page…
Suchmaschinen- und SEO-Blog – SISTRIX GmbH