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    Monthly Archives: Mai 2019

  • Kopfschmerzen beim Domain-Wechsel – viele Ängste sind unbegründet

    Mai 22, 2019 1:07 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Ein Website-Umzug ist ein systematischer Prozess. Er scheitert nur, wenn jemand einen Fehler in der Handlungskette macht, wenn dein Kunde sich freiwillig entscheidet, Rankinginhalte zu ignorieren oder wenn Ressourcen bei der Umsetzung fehlen. Mit einfachen Worten: In 99,8 % aller Fälle ist nicht Google für Probleme verantwortlich, es sind die Menschen, die vor den Bildschirmen sitzen.

    Tatsache ist, dass du Millionen von indizierten URLs von einer Subdomain in eine völlig neue Domain aufteilen und umziehen kannst, ohne Verluste zu erleiden – und damit eine der größten Domains bei Google werden kannst:

    Du kannst „adviceguide“ (blau) neu gestalten und auf eine Domain wie „citizensadvice.co.uk“ (rot) umziehen, die ein Zehntel der Sichtbarkeit hatte – und trotzdem sofort erfolgreich sein:

    Wenn dein Domainumzug jedoch nicht wie die beiden obigen Beispiele aussieht, bleib ruhig. Google kann bis zu 3 Monate brauchen, um alle URLs neu zu durchsuchen bzw. zu den vorherigen Ebenen zurückzukehren. Wirf einen Blick auf die Sichtbarkeitslücke zwischen den beiden Graphen in den folgenden Beispielen:

    John Müller von Google beschreibt den Prozess so: „Im Grunde genommen dauert es immer eine Weile bis alle unsere Signale übertragen sind. Die meisten davon können wir sofort transferieren, besonders nach einem Redirect, aber einige von ihnen brauchen eine Weile bis sie vollständig transferiert sind und sie die gleiche Stärke erreichen oder auf der neuen Domain etwa so stark sind wie auf der alten“ (*1).

    Was auch bedeutet, dass, wenn du nach 3 Monaten keine vollständige Übertragung siehst, durchaus in Panik geraten kannst!

    Warum verlieren Domains auch nach einem technisch perfekten Umzug Traffic?

    In Deutschland werden die Wörter „Relaunch“ und „Umzug“ verwendet, um zwei verschiedene Arten von Umzügen zu definieren. Migration ist der Oberbegriff im Englischen, Französischen, Spanischen und Italienischen. Und zwar für alle Arten von Umzügen. Tatsächlich erklärte John Müller 2016 auf der SMX in München, dass es 6 verschiedene Arten von „Migrationen“ gibt: Neugestaltung, Umstrukturierung, Sicherung, Umzug, Verschieben & Umstrukturieren, Zusammenführen und Aufteilen.

    Unabhängig von der Art eines Umzugs, gibt es fünf Dinge, die es zu erklären gilt. SEOs suchen oft bei Google nach einer Antwort, wenn etwas schief geht, aber in all diesen Fällen ist es nicht die Schuld von Google.

    1. Zu viele Veränderungen, die gleichzeitig umgesetzt werden

    Die Projektgröße, die Brand, die Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit (EAT) spielen keine Rolle; du verlierst dein Ranking bei Google für einen langen Zeitraum, wenn du auf eine neue Domain wechselst und gleichzeitig die Architektur/Struktur der Website änderst.

    Nach dem dritten Monat wird es sehr klar sein, dass es eine Weile länger (vielleicht Jahre) dauern kann, bis man zum vorherigen Niveau zurückkehrt.

    Unsere Empfehlung: Mach den Schritt nicht zu kompliziert für Google, indem du Änderungen an der Seitenstruktur hinzufügst. Wechsle zuerst zum neuen Domainnamen und warte auf eine Rückkehr zu den vorherigen Rankings. Ändere erst etwas, nachdem Google alle Signale an die neue Domain weitergeleitet hat.

    2. Domains können krank sein

    Im Jahr 2011 hatte google.com einen PageRank von 9 Punkten; das entspricht der gleichen Punktzahl wie eine der größten Link-Farmen im Web. Mister Wong war eine Domain, die zu diesem Zeitpunkt 15 Mal größer war als Facebook. Diese Domain startete 2006 und hatte 500.000 regelmäßige Nutzer in Deutschland, Frankreich, USA, Großbritannien, Spanien, China und Russland.

    Es wurde viel Geld verdient, jedenfalls bis Google 2010 dem Treiben durch mehrere manuelle Maßnahmen ein Ende setzte. Noch bis 2016 gab es erfolglose Versuche, neue Geschäftsmodelle auf dieser Domain zu entwickeln, aber nichts, was auf dieser Domain gehostet wurde, war je erfolgreich

    Nach dem Konkurs von Mister Wong im Jahr 2016 wurde die Domain für 2.500 € verkauft. Zu viel Geld, denn nichts, was darauf übertragen wird, wird funktionieren.

    Egal wie viele Requests du an Google sendest, nach 3 oder mehr manuellen Aktionen kannst du eine solche Domain als tot betrachten. Du könntest die gesamte Wikipedia dorthin umziehen und sie würde keine Rankings generieren.

    Trotzdem gibt es viele Empfehlungen für den Kauf von Domains, die einfach auf der Anzahl der eingehenden Links basieren. Das bringt uns zu Victoria Travel Service Ltd., die 1 Million US-Dollar für den Kauf einer Domain ausgegeben hat, welche jedoch mehrfach bestraft und gefiltert wurde:

    Es wird noch schlimmer! QuinStreet Inc. zahlte 49.700.000 $ für CarInsurance.com und 35.600.00 $ für Insurance.com (einschließlich zuvor bestrafter Inhalte).

    In tote Domains zu investieren, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

    3. Fehler beim Branding

    Im Jahr 2009 entschied sich Pepsi, einige seiner Produktangebote neu zu vermarkten, darunter ihr eigenes Logo, Mountain Dew und Tropicana-Orangensaft.

    Image Source

    Nachdem der Umsatz um 20 % einbrach und 130 Millionen Dollar verloren gingen, wurde die Verpackung von Tropicana wieder in den Originalzustand zurückversetzt. Denke darüber nach – die gleichen Verbraucher nutzen Google.

    Die spanische Marke „SecondHand“ (SegundaMano) wurde 1978 gegründet und 2016 in „Vibbo“ umbenannt. Der Umzug einer der größten Domains in Spanien war technisch gut, aber „Vibbo“ ist ein Unsinn, der im Spanischen schwer zu bcuhstabieren ist. Auch nach 3 Jahren kann nicht an die alte Sichtbarkeit angeknüpft werden.

    Wir haben den Wechsel von Patient.co.uk zu Patient.net bereits ausführlich behandelt. Er war technisch gut umgesetzt, aber wie bei Tropicana bedeutet die Herstellung von etwas „Modernem“ nicht, dass es gut angenommen wird. Über die Tradition gibt es etwas zu sagen!

    Man kann nur hoffen, dass sie so intelligent sind wie Pepsi. Eine Änderung rückgängig zu machen, ist immer eine Option.

    4. Der Trend ist dein Freund

    Ein Umzug bedeutet harte Arbeit, um etwas Neues, etwas Besseres, etwas Bemerkenswertes zu schaffen. Leider können Umzüge in vielen Fällen, in denen die Website bereits Qualitätsprobleme hatte, diese nicht reten. Was nach dem Relaunch oder Umzug folgt, ist genau der gleiche Trend.

    Im Jahr 2016 wechselte der FC Bayern München zu fcbayern.com, um das internationale Web zu rocken, aber die Grafik zeigt, dass die neue Domain nach Googles „dreimonatiger Gedenkminute“ ziemlich genau dem Trend der alten Domain gefolgt ist.

    Hier ist noch ein gutes Beispiel. Die alte Domain sah gesund und stark aus, aber nach der dreimonatigen Übergangszeit folgte sie dem neuen Trend, der sich bereits vor dem Umzug entwickelte.

    Ende 2015 suchte Paul Ingraham Rat. Er hatte seine Domain saveyourself.ca auf painscience.com migriert. Aus technischer Sicht war alles in Ordnung, aber die neue Domain folgte nur dem bisherigen Trend:

    Die einzige Lösung, die uns bleibt, ist die Verbesserung der Qualität eines Produkts oder der Dienstleistung. Wirf einen Blick auf Paulus‘ Domain:

    5. Das SEO-Tool

    Freunde, SEOs, Unternehmen, Universitäten usw. senden uns regelmäßig E-Mails mit der Frage, warum die Sichtbarkeitscharts auf verschiedenen SEO-Tools unterschiedlich aussehen. Tatsächlich zeigen ihnen die Sichtbarkeitscharts von zwei der beliebtesten SEO-Tools alles andere als Sichtbarkeit. Sie schätzen das Traffic-Niveau und messen nicht deine Rankings in Google.

    Am 22. Mai 2018 berichtete guardian.com, dass Tesco seine spezielle Einzelhandels-Website Tesco Direct in einem überraschenden Zug, der 500 Arbeitsplätze gefährdete, eingestellt hat.

    In der zweiten Juliwoche 2018 war klar, dass tesco.com/direct dicht gemacht hat.

    In nur einer Woche verlor tesco.com 70 % seiner Sichtbarkeit bei Google. Diese wichtige Änderung und Geschäftsentscheidung wird immer noch nicht von zwei der beliebtesten SEO-Tools angezeigt. Noch heute, 10 Monate später!

    Ein weiteres Beispiel: Am 21. März 2019 ging die deutsche Wikipedia, die größte jemals in der Google-Suche existierende Domain, aus Protest gegen das EU-Urheberrecht offline:

    Für eine so riesige Domain reichte ein Tag nicht aus, um sie vollständig aus Google zu entfernen, aber 300.000 Keywords und 1.680 Sichtbarkeitspunkte waren weg und kein anderes Tool hat das gemessen.

    1.680 Punkte sind viel. Stell dir vor, ebay.de, spiegel.de, computerbild.de, tripadvisor.de und focus.de wären alle gleichzeitig aus Google verschwunden und kein Tool würde es zeigen.

    SEO-Tools müssen diese Fakten widerspiegeln. Wenn eine Migration schief geht, kannst du das mit anderen Tools nicht sehen und ausbessern. Sie könnten dich sogar dazu bringen, mehr Fehler zu machen.

    Rufen wir uns ein hilfreiches Zitat in Erinnerung: “Knowing what to measure and how to measure it makes a complicated world much less so”- Steven D. Levitt.

    Wir hoffen, dass dir der Artikel gefallen hat.

    PS: Sommerzeit ist Umzugszeit, ich möchte dir folgende Artikel empfehlen:

    (*1) https://www.youtube.com/watch?time_continue=231&v=TTTgOrq70kE

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  • EU-Urheberrechtsreform – Ziele, Folgen und Chancen

    Mai 21, 2019 7:07 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Der Digitalexperte aus ARD und WDR Jörg Schieb zeigt auf, was im Zuge der umstrittenen EU-Richtlinie wirklich auf uns zukommt. Was spricht für die EU-Urheberrechtsreform und was gegen sie?

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  • Monthly Archives: Mai 2019

  • Google Search Rater: Faktor Mensch in den SERPs

    Mai 9, 2019 7:07 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Seit jeher lässt Google die Qualität seiner Suchergebnisse durch sogenannte Google Search Rater für interne Zwecke bewerten. Nun gibt es Hinweise, dass diese Search Rater auch konkret Einfluss auf die SERPs nehmen.

    Wenn es um die genau Rolle der Google Search Rater geht, ist Google eher zurückhaltend. Zwar sind die Search Quality Rater Guidelines, eine Art Arbeitsanweisung für diese Personen seit ein paar Jahren auch öffentlich verfügbar – welche genauen Auswirkungen ihre Arbeit aber hat, ist bislang ungeklärt.

    Auf einer Seite, die Google im Rahmen der I/O-Konferenz veröffentlicht hat und bei der es eigentlich eher um Google News gibt, finden sich nun aber mehr Informationen. So schreibt Google dort:

    Many of our approaches build on the ranking systems used by Google Search.

    Weiter unten unter dem Punkt “Authoritativeness” dann:

    To do this, our systems are designed to identify signals that can help determine which pages demonstrate expertise, authoritativeness and trustworthiness on a given topic, based on feedback from Search raters.

    Als SEO wird bei der Aneinanderreihung von “Expertise, Authoritativeness and Trustworthiness” schnell die Abkürzung E-A-T und ein Bezug zu den letzten Google-Core-Updates herstellt. Allgemeine Meinung ist, dass Google bei diesen Updates erhöhte Aufmerksamkeit auf diese drei Themen gelegt hat.

    Durch die oben zitierte Bestätigung wird nun auch klar, dass die Google Search Rater hierbei einen maßgeblichen Einfluss haben. Von Google beschäftigte Menschen und nicht Algorithmen sind die Grundlage zur Identifizierung und Einschätzung von Webseiten. Google wird, wie vermutet, diese Erkenntnisse durch einen Machine-Learning-Ansatz auf viele Webseiten übertragen – den ersten Schritt und die Definition der Ursprungsdaten stammt aber von Menschen.

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  • Monthly Archives: Mai 2019

  • Core-Updates: Was du jetzt und in Zukunft unternehmen kannst

    1:13 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Analyse: Welche Auswirkungen hatten die letzten großen Google-Updates und welche langfristigen Ziele verfolgt die Suchmaschine? Lösungsansätze für zukünftige Suchmaschinenoptimierung.

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  • Monthly Archives: Mai 2019

  • Liebe deine Webseite: Plädoyer für mehr Unabhängigkeit

    Mai 1, 2019 1:07 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Die großen Internet-Konzerne Google, Amazon, Facebook und Apple sind die Herrscher über das (westliche) Internet. Wir sind nur noch Zuschauer. Wieso deine eigene Webseite gerade deswegen mehr Aufmerksamkeit erhalten sollte, zeigt dieser Beitrag.

    Peter Thiel, Silicon Valley-Unternehmer deutscher Herkunft, Gründer von PayPal und Palantir sowie früher Facebook-Investor hat in seinem Buch “Zero to One” eine zentrale Aussage gemacht:

    Monopoly is the condition of every successful business.

    Zero to One, Peter Thiel 

    Aus Unternehmenssicht haben Monopole einen gravierenden Vorteil: fehlender Wettbewerb führt zu dauerhaft hohen Gewinnen. Für die GAFA-Konzerne ist dabei zentral: die Kundenbeziehung muss bei ihnen liegen. Nur so kann der Zugang zu diesen Kunden dauerhaft und immer wieder erneut verkauft werden.

    Um die Kundenbeziehung zu behalten, müssen sie Herrscher über das Spielfeld sein: Nutzer bewegen sich dabei im Firmen-Universum ohne es zu verlassen. Gerade bei Apple, aber auch bei Amazon ist das deutlich zu erkennen. Bei Käufen von Marketplace-Händlern oder dem Download von Iphone-Apps über den Apple-Store gibt es keinen Kontakt zu den Anbietern direkt, sondern lediglich zu Amazon und Apple.

    Der Facebook-Konzern hat aus seinem sterbenden sozialen Netzwerk Facebook gelernt und bei Instagram auf Möglichkeiten, der Plattform zu entfliehen, fast vollständig verzichtet. Nur Google hat es naturgemäß schwer: als Suchmaschine ist die Empfehlung passender Webseiten nun mal inhärent im Geschäftsmodell enthalten. Aber auch hier gibt es Mittel und Wege: ein eigener Browser oder HTML-”Erweiterungen” wie AMP sind Werkzeuge, um das eigentlich offene Internet ein Stück weit zu Googles eigenem Spielfeld zu wandeln.

    Auf absehbare Zeit wird sich an diesem Status Quo nichts ändern: den vier großen GAFA-Konzernen gehört faktisch das (westliche) Internet. Regulierungsbemühungen der EU-Kommission kommen viele Jahre zu spät und es werden noch Jahre vergehen, bis (wenn überhaupt!) Auswirkungen spürbar werden. Eine mögliche Besteuerung auf EU-Ebene ist Zukunftsmusik und der Kampf von Interessenvertretungen wie der VG Wort auf Basis der neuen Urheberrechtsreform ist zwar unterhaltsam, wird aber keinen Erfolg haben. Als Unternehmer gilt daher: machen wir das Beste aus den gegebenen Umständen.

    Wie geht man damit nun um? Meine Empfehlung: schlage die GAFA-Konzerne mit ihren eigenen Waffen. Übernimm die direkte Beziehungen zu deinen Kunden, Interessenten und Webseitenbesuchern und führe sie über nicht monopolisierbare Wege fort. Davon gibt es noch zwei Relevante: deine Webseite und die direkte E-Mail-Kommunikation.

    Liebe deine Webseite

    Deine Webseite muss im Zentrum aller deiner Online-Aktivitäten stehen. Nur über sie hast du dauerhaft die uneingeschränkte Kontrolle. Bildlich gesprochen, ist deine Webseite dein Haus auf deinem eigenen Grundstück während du bei Aktivitäten auf den großen Plattformen nur auf zeitlich gemietetem Grund baust, bei dem sich die Bedingungen jederzeit und kurzfristig ändern können.

    Natürlich ist eine eigene, erfolgreiche Webseite nicht trivial zu erstellen und betreiben. Die Erwartungen sind auf vielen Ebenen hoch und wachsen weiter: rasante Ladezeiten, Unterstützung aller Devices, ansprechendes Design, das sich trotzdem abhebt, einfache Nutzbarkeit, perfekte Inhalte sowohl als Text, Bild und auch Video und vieles mehr. Die Messlatte der Besucher orientiert sich an den sehr guten Produkten der GAFA-Unternehmen. Hier mithalten zu können, ist nicht einfach aber machbar – und ehrlicherweise auch ohne Alternative.

    Um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, darf deine Webseite nicht einfach nur ein weiteres Projekt sein. Dir darf es nicht egal sein, wenn Erstbesucher erst das Datenschutz-Popup, dann die Browser-Notification-Erinnerung und zum Schluss eine Newsletter-Einladung wegklicken müssen, bevor sie auch nur 3 Zeilen Inhalt sehen. Eine verwirrende Navigation muss bei dir körperliches Unbehagen hervorrufen, so dass du sie schnellstmöglich gegen eine nutzerzentrierte Variante austauschst. Deine Webseite ist der Kanal, der mit Abstand die meiste Aufmerksamkeit benötigt und auch erhalten muss.

    Dein Umgang mit den GAFA-Plattformen muss spiegelbildlich zu ihrem Umgang mit dir erfolgen: nutze ihren Stärken und Besucherströme, wo es für dich und dein Geschäft Sinn ergibt. Verlasse dich jedoch nicht auf sie und sei darauf vorbereitet, dass die Spielregeln morgen vollständig anders aussehen können. Investiere keinen vermeidbaren Aufwand in ihre Plattformen, sondern nutze die Zeit für deine eigene Webseite.

    Fazit

    Es ist nicht schönzureden: die GAFA-Konzerne beherrschen das Internet. Diese Situation wird sich auch kurzfristig nicht ändern. Gehe pragmatisch damit um und nutze die Plattformen, wo sie Besucher auf deine zentrale Anlaufstelle senden: deine eigene Webseite. Investiere viel Zeit, Energie und Liebe in deine eigene Webseite. Sie ist deine Anlage, die diese Plattformen hoffentlich überdauern wird.

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