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    Monthly Archives: Mai 2013

  • SISTRIX Toolbox Tutorials und Workflows

    Mai 31, 2013 7:57 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Die Dokumentation der Toolbox wurde in der Vergangenheit durch Trainingsvideos und zuletzt durch das umfangreiche SEO-Buch „SEO-Analysen mit dem SISTRIX Sichtbarkeitsindex“ ergänzt. Jetzt kommen Tutorials und Workflows noch zu diesen Informationen hinzu.

    Ich arbeite bereits viele Jahre mit der SISTRIX Toolbox und freue mich, meine Anwendungsfälle und Erklärungen nun an offizieller Stelle mit weiteren Nutzern teilen zu können. Die ersten beiden Einträge behandeln zwei Themen die unterschiedlicher nicht sein könnten aber dennoch zum aktuellen Zeitpunkt gleichermaßen angebracht sind.


    Alerts in der SISTRIX Toolbox nutzen
    Alerts nutzenAktuell sind sieben Alerts in der Toolbox verfügbar. Mit diesen kann man sich über Veränderungen beim Sichtbarkeitsindex, indexierten Seiten, Anzeigentexte, Keywordanzahl und anderen Werten benachrichtigen lassen.

    Minderwertige Links im Expertenmodus finden
    minderwertige Links findenDer Expertenmodus erlaubt umfangreiche Tiefenanalysen großer Linkprofile. Dank seiner zahlreichen Filter kann man ihn auch fürs aufspüren eher minderwertiger Links einsetzen. Die Filter kann man speichern und jederzeit per Mausklick wieder aktivieren.


    Feedback, Fragen und Vorschläge zu den Tutorials nehme ich gerne entgegen. Ich verfolge mit den Tutorials das Ziel, Nutzern die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten zu zeigen und das arbeiten mit der Toolbox noch interessanter und weiterführender zu gestalten.

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  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Mehr Vielfalt in den Google-SERPs

    1:08 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Vor rund einem Jahr habe ich hier im Blog berichtet, dass die Anzahl unterschiedlicher Domains, die Google für die ersten 100 Treffer vieler Suchanfragen anzeigt, massiv gesunken sind. Waren es vorher im Durchschnitt noch rund 85 untrschiedliche Domains, so ist dieser Wert seit dem 18.06.2012 deutlich gesunken – zuerst auf etwa 60, später dann noch weiter auf rund 50 verschiedene Domains auf den ersten 10 Trefferseiten.

    Jetzt hat Google offenbar erkannt, das Vielfalt in den SERPs doch von den Nutzern gewünscht ist und diese Änderungen wieder zurück genommen. Seit letzter Woche ist die Anzahl unterschiedlicher Domains wieder massiv gestiegen. Zur Veranschaulichung der Wert hier im zeitlichen Verlauf:

    diagramm1

    Mit fast 96 unterschiedlichen Domains hat Google deutlich gegen gesteuert und bietet jetzt sogar mehr Vielfalt in den SERPs als vor dem Update letztes Jahr. Eine lustige Nebenwirkung hatte diese Google-Änderung: SERPs, die bislang fast ausschließlich aus Treffer einer Domain bestanden (wie beispielsweise die für ‘wikipedia’ [vor Update / nach Update]), bestehen aktuell nur aus sehr wenigen Treffern – Google hat offenbar nicht genügend Treffer von anderen Domains in der Hinterhand. Laut Matt Cutts soll dies aber nur eine temporäre Erscheinung sein und in wenigen Wochen wieder wie gewohnt aussehen.

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    SISTRIX

  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Penguin 2.0 – erste Daten

    Mai 24, 2013 7:07 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Heute hat Google in Form seines omnipräsenten Sprachrohrs Matt Cutts bestätigt, dass das von der SEO-Branche seit langem erwartete und teilweise auch gefürchtete Penguin 2.0-Update in die Freiheit der SERPs entlassen wurde. Laut Google sind rund 2,3% aller US-Suchanfragen betroffen – beim ersten Penguin-Update waren es noch 3,1%.

    Google nennt dieses Update Penguin 2.0, da sie die zugrundeliegende Technologie zur Spam-Erkennung nach eigenen Aussagen deutlich weiterentwickelt und verbessert haben. So wurden beim ersten Penguin-Update noch hauptsächlich Signale der Domain-Startseite analysiert – jetzt schaut Google sich deutlich weiter auf der gesamten Domain um und versucht damit ein umfassenderes Bild der vermuteten SEO-Maßnahmen zu erhalten.

    Um etwas tiefer in die Analyse einzusteigen, haben wir unsere Sichtbarkeitsindex-Daten für Deutschland aktualisiert und können hier einen ersten Blick auf beispielhafte Verlierer von Penguin 2.0 liefern. Dabei sollte im Hinterkopf behalten werden, dass Google bei größeren Updates in den Tagen danach häufig noch an den ganzen Stellschrauben des Algorithmus dreht und sich die Werte damit verändern können:

    Domain Veränderung SISTRIX vorher SISTRIX nachher
    lasik-koeln.info -66% 4,65 1,57
    fewo-von-privat.de -60% 9,36 3,72
    travelantis.de -60% 4,22 1,69
    home24.de -59% 11,36 4,63
    hochzeitskleideronline.de -54% 5,40 2,48
    baby-markt.de -50% 7,24 3,60
    vomfachmann.de -50% 3,25 1,64
    erbrecht-heute.de -49% 3,66 1,85
    akku.net -49% 6,83 3,52
    goldankauf123.de -47% 3,22 1,70
    einfach-sparsam.de -47% 8,81 4,69
    lotteriespiele.com -46% 4,29 2,30
    travel3.de -46% 3,30 1,78
    wettpoint.com -45% 4,69 2,57
    wandtattoos.de -45% 3,95 2,18
    girokonto-vergleich.net -43% 6,28 3,55
    gamesbasis.com -43% 16,30 9,37
    geschenk.com -40% 3,21 1,94
    spruchreif.info -39% 4,97 3,04
    tarifcheck24.com -38% 7,82 4,87
    luxusuhr24.de -37% 3,81 2,39
    kostenlosspielen.biz -37% 8,33 5,25
    discount24.de -37% 3,25 2,05
    grusskartenkoenig.de -35% 3,42 2,21
    baumarktfinder.de -34% 3,25 2,15
    tagesgeldvergleich.com -32% 6,54 4,46
    fondsvermittlung24.de -31% 4,27 2,93
    reisen-experten.de -31% 4,43 3,07
    spiele-umsonst.de -31% 18,02 12,51
    geburtstag-abc.de -30% 4,66 3,25

    Stand 23.05 13:20 Uhr, finale Werte

    Eine gesonderte Analyse der Gewinner dieses Updates macht bei derart gelagerten Algorithmus-Updates keinen Sinn: Google geht hier explizit gegen Verstöße gegen die Webmaster-Richtlinien vor und versetzt entsprechende Domains nach hinten in den SERPs. Für besonders gutes Verhalten werden allerdings keine Bonuspunkte vergeben.

    Die Auswirkungen von Penguin 2.0 scheinen nach ersten Reaktionen der Branchen geringer zu sein als im Vorfeld angenommen. Auch unsere Analysen zeigen zwar viele Verlierer, so starke Veränderungen wie beispielsweise beim ersten Panda-Update zeichnen sich aber nicht ab. Passend dazu bestätigt Cutts in seinem Blog, dass die Stärke der Filter angepasst werden kann, Google aber zuerst die Veränderungen auf diesem Filter-Level testen will.

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    SISTRIX

  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Fallstudie duden.de: Erfolg ohne gefährliche SEO-Tricks

    Mai 22, 2013 1:31 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Nachdem wir in den letzten Wochen mehrere Verlierer (apple.com, stuttgart.de, sportschau.de) im SISTRIX Sichtbarkeitsindex näher beleuchtet haben, wollen wir uns heute auch mal mit einem positiven Beispiel beschäftigen. Seit Monaten ist immer wieder die Domain duden.de auf der Gewinnerseite der wöchentlichen Movers & Shakers zu finden. Wie die folgende Grafik zeigt, ist alleine seit Jahresanfang der Sichtbarkeitsindex von 140 Punkte auf inzwischen 219 Punkte (+92 Prozent) gestiegen. Bei dieser Entwicklung könnte sogar ein zalando.de neidisch werden.

    Entwicklung SISTRIX Sichtbarkeitsindex duden.de

    Entwicklung SISTRIX Sichtbarkeitsindex duden.de

    Irgendetwas scheint die Domain richtig zu machen. Das wollen wir uns genauer anschauen.

    Wann hat der Aufwärtstrend von duden.de begonnen?

    Um die Ursache für den beeindruckenden Anstieg der Sichtbarkeit von duden.de bestimmen zu können, ist es zielführend, zuerst einmal den Zeitpunkt zu identifizieren, wann der Aufwärtstrend begonnen hat. Auf den ersten Blick ist dieser etwas schwer zu erkennen, da die starken Anstiege der vergangenen Monate die Anstiege in 2011 und 2012 zu winzigen Ausschlägen schrumpfen lassen. Um die Details besser zu erkennen, wähle ich in der Toolbox einfach mit gedrückter Maustaste einen Zeitraum vor 2013 aus und führe anschließend eine Trendanalyse durch. Ausführliche Informationen wie man Trendanalysen erstellt, kann man zusammen mit vielen Fallbeispiele in unserem kostenlosen E-Book „SEO-Analysen mit dem SISTRIX Sichtbarkeitsindex“ nachlesen.

    Trendanalyse Sichtbarkeitsindex duden.de

    Trendanalyse SISTRIX Sichtbarkeitsindex duden.de bis 23.05.2012

    In der Grafik sieht man deutlich, dass der Sichtbarkeitsindex von duden.de am 23.05.2011 aus dem seit 2008 andauernden Seitwärtskanal nach oben ausgebrochen ist. Kurz vor diesem Zeitpunkt lohnt es sich nach der Ursache zu forschen. Ich habe die Ursache in der Toolbox mit dem Ereignis-Pin A markiert und ihn auf das Datum 02.05.2011 gesetzt. Ihr werdet gleich sehen warum.

    Grundsätzlich ist ein Anstieg im Sichtbarkeitsindex möglich, wenn man zu einer größeren Anzahl Keywords Rankings erzielt, zu bestehenden Keywords bessere Rankings erreicht, oder im Idealfall in beide Richtungen erfolgreich ist. Ursachen sind oft eine verbesserte Informationsarchitektur der Website, neuer Content und/oder eine verbesserte Verlinkung.

    Bei einer Sichtung der Pressemitteilungen auf duden.de für den gesuchten Zeitraum Mai 2011 werde ich auch direkt fündig. Am 02.05.2011 (Ereignis-Pin A) hat das Unternehmen einen Relaunch bekanntgegeben. Und auch SPIEGEL Online hat darüber berichet. Zusammen mit dem Relaunch wurde die Paywall abgeschafft und die Internet-Nutzer können seither den Rechtschreib-Duden mit vielen Extra-Funktionen der Online-Version kostenlos nutzen.

    Mutiger Schritt hin zur Kostenloskultur

    Diesen für einen Verlag mutigen Schritt hin zur Kostenloskultur im Internet kommentiert Marion Winkenbach, verlegerische Geschäftsführerin des Dudenverlags, wie folgt:

    „Für unsere Markenpolitik ist es wichtig, dass wir auch online die Nummer eins sind in Sachen deutsche Sprache.”

    Der Dudenverlag hat offensichtlich erkannt, dass das mit einer Paywall nicht möglich ist, da im Netz andere und vor allen Dingen kostenlose Wörterbücher nur einen Klick entfernt sind. Auf Dauer hätte die Paywall trotz der starken Marke Duden die Nutzer immer mehr in die Hände der Wettbewerber getrieben und die Marke somit langfristig geschwächt.

    Wie sich dieser Strategiewechsel ausgewirkt hat, zeigt deutlich das Suchinteresse in Deutschland nach „Duden“ bei Google Trends.

    Entwicklung Suchinteresse Duden bei Google Trends

    Entwicklung Suchinteresse Duden bei Google Trends (Deutschland)

    Seit dem Relaunch steig das Suchinteresse kontinuierlich an. Die Nutzer suchen verstärkt gezielt nach der Marke Duden.

    Aber auch bei anderen wichtigen SEO-Kennzahlen macht sich der Relaunch stark bemerkbar. Die Anzahl indexierter Seiten steigen seither ebenso wie die Anzahl Keywords mit Rankings in den Top 100. Ebenso bei der wichtigen Kennzahl der verlinkenden Domains (Domain-Pop) ist ein stetiges Wachstum zu erkennen. Ein kostenloses Angebot wird nun einmal lieber und vor allen Dingen häufiger verlinkt als ein Angebot mit Bezahlschranke.

    Entwicklung der Anzahl auf duden.de verlinkende Domains (Domain-Pop)

    Entwicklung der Anzahl auf duden.de verlinkende Domains (Domain-Pop)

    Ebenfalls hat sich die Rankingverteilung nach dem Relaunch äußerst positiv entwickelt. Bei über 35 Prozent der vorhandenen Rankings ist duden.de inzwischen auf Seite 1 der Suchergebnisse zu finden.

    Rankingverteilung duden.de

    Vergleich der Rankingverteilung duden.de 20.05.2013 vs. 25.04.2011

    Praktisch alle SEO-Kennzahlen erzählen die gleiche Geschichte. Der steigende Sichtbarkeitsindex ist die logische Konsequenz aus dem Anstieg der einzelnen Werte.

    Das Erfolgsrezept von duden.de

    Den SEO-Erfolg von duden.de kann man insbesondere durch folgende vier Punkte beschreiben:

    1. kostenloser Content mit deutlichem Mehrwert für die Nutzer
    2. starke Marke mit steigendem Suchvolumen
    3. gute interne Verlinkung
    4. gute Usability und schnelle Seitenaufrufe durch Server-Cache für häufig aufgerufene Inhalte

    Der Erfolg von duden.de hat nichts mit geheimnisvollem SEO-Voodoo zu tun. Eine starke Marke hat einfach nur wertvolle Inhalte barrierefrei für Suchmaschinen und Nutzer von Suchmaschinen aufbereitet. Nicht mehr und nicht weniger.

    Auch wirtschaftlich ein Erfolg?

    Die Frage ist, ob der SEO-Erfolg auch einen wirtschaftlichen Erfolg für den Dudenverlag bedeutet. Schließlich besteht die Gefahr, dass die kostenlose Online-Version den Verkauf der gedruckten Bücher schmerzlich kannibalisiert.

    Man kann dem entgegenhalten, dass das Internet den Buchverkauf ohnehin kannibalisiert und der Dudenverlag in Wirklichkeit überhaupt keine Wahl hatte. Wenn es den Duden online nicht kostenlos gibt, dann wenden sich die Nutzer eben anderen Marken mit einem kostenlosen Angebot zu. Insofern ist es besser sich selbst zu kannibalisieren anstatt von andern Marken kannibalisiert zu werden. Das steigende Suchinteresse nach Duden bei Google Trends zeigt klar den positiven Einfluss nach dem Relaunch auf die Marke.

    Der Dudenverlag scheint aber auch insgesamt mit der Entwicklung zufrieden zu sein. Fünf Monate nach dem Relaunch sagte Marion Winkenbach:

    „Wir ziehen eine sehr positive Bilanz der ersten Monate. Die Neugestaltung der Website hat dazu geführt, dass wir in Suchmaschinen deutlich besser gerankt und unsere Inhalte besser gefunden werden. Der Traffic hat sich seit dem Start von duden.de verdoppelt, was sich erfreulicherweise auch in einem deutlichen Wachstum unserer Onlineverkäufe niederschlägt.“

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    SISTRIX

  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Warum der Sichtbarkeitsindex kein SEO-Trafficindex sein will

    Mai 17, 2013 1:13 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Häufig wird der SISTRIX Sichtbarkeitsindex mit einem SEO-Trafficindex verwechselt. Infolge dessen erscheinen in regelmäßigen Abständen Blogposts mit Beispielen, wie gut oder weniger gut die Entwicklung des Sichtbarkeitsindex mit dem tatsächlichen SEO-Traffic der Domain korreliert. Die meisten dieser Beiträge beruhen auf einem grundlegenden Missverständnis. Denn der SISTRIX Sichtbarkeitsindex ist kein SEO-Trafficindex und will es auch nicht sein. Warum das so ist, möchte ich in diesem Beitrag anhand eines einfachen Beispiels erläutern.

    Was soll der Sichtbarkeitsindex messen?

    Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex wurde geschaffen, um die Veränderungen der Rankings einer Domain in den organischen Suchergebnissen von Google in einer einzigen Kennzahl zu verdichten. Mit dem Sichtbarkeitsindex lassen sich so Rankingveränderungen in Summe schnell und übersichtlich erfassen. Bei starken Änderungen oder dem Bruch eines Trends erkennt man auf einen Blick, zu welchem Datum man tiefer in die Datenanalyse einsteigen muss, um die genauen Ursachen zu erforschen.

    Ebenfalls kann man die Werte und die Entwicklung einer Domain mit den Wettbewerber vergleichen und somit wertvolle Informationen für eine Wettbewerbsanalyse gewinnen.

    Detaillierte Informationen wie der SISTRIX Sichtbarkeitsindex berechnet wird und warum man die Verläufe nicht mit den Sichtbarkeitskurven anderer Tools vergleichen kann, findet man in unserem kostenlosen E-Book „SEO-Analysen mit dem SISTRIX Sichtbarkeitsindex“ in Kapitel 2 (Seite 6–16).

    Beispiel „Wetter“ – Vergleich Sichtbarkeitsindex und SEO-Trafficindex

    Mit einem bewusst einfach gehaltenem Beispiel möchte ich zeigen, warum es zu Abweichungen zwischen dem Verlauf des Sichtbarkeitsindex und dem SEO-Traffic kommen kann und warum diese Abweichungen gewollt sind. Als Beispiel nehmen wir das Keyword „Wetter“.

    Die folgende Grafik zeig die Entwicklung des Suchinteresses in Deutschland nach „Wetter“ bei Google Trends.

    Entwicklung Suchinteresse "Wetter" bei Google Trends

    Entwicklung Suchinteresse “Wetter” bei Google Trends

    Google Trends liefert keine Daten über das absolute Suchvolumen, sondern nur über das anteilige und berechnet daraus einen Indexwert. Um das Beispiel möglichst anschaulich zu halten, möchte ich Daten verwenden, die öffentlich zugänglich sind. Daher nehmen wir einfach mal die Daten von Google Trends als Suchvolumen für die letzten 12 Monate und tragen sie in eine Tabelle weiter unten ein.

    Als nächstes betrachten wir als Fallbeispiel eine fiktive Website A. Website A beginnt im September 2012 erfolgreich SEO-Maßnahmen durchzuführen. Die Rankings für „Wetter“ steigen bei Google und damit die angenommene Click-Through-Rate (CTR) in den Suchergebnissen. In den nächsten Monaten steigen die Rankings weiter. Im Januar 2013 haben die Rankings ihren Höchststand erreicht und Website A kann diese Rankings in den folgenden Monaten erfolgreich halten.

    Die angenommenen Werte für die CTR tragen wir ebenfalls in die folgende Tabelle ein. Würde man mit den vorhandenen Daten eine SEO-Trafficindex der Website A für „Wetter“ berechnen wollen, würde man die einzelnen Monatswerte von Google Trends (Spalte A) mit der angenommenen CTR (Spalte C) multiplizieren und somit die Werte in Spalte D erhalten.

    Tabelle Berechnung SEO-Trafficindex und Sichtbarkeitsindex

    Tabelle Berechnung SEO-Trafficindex und Sichtbarkeitsindex

    Für die Berechnung eines Sichtbarkeitsindex soll jedoch der stark schwankende Verlauf des Suchvolumens bereinigt werden, um unverfälscht die Rankingveränderungen als Kennzahl darzustellen. Dazu wird einfach ein Jahresdurchschnitt des Suchvolumens berechnet. In unserem Beispiel ist das der Wert 65,75. Dieser Wert wird dann in allen Monaten als Suchvolumen verwendet (Spalte B). Auf diese Weise können die Rankingveränderungen ceteris paribus, also unter der Voraussetzung, dass alle anderen Variablen gleich bleiben, isoliert als Indexwert dargestellt werden.

    In diesem vereinfachten Beispiel könnte man für den Sichtbarkeitsindex auch ganz auf das Suchvolumen verzichten und nur die angenommene CTR verwenden. Da der Sichtbarkeitsindex jedoch üblicherweise auf Grundlage vieler Keywords berechnet wird, ist ein Wert für das Suchvolumen notwendig, um die einzelnen Keywords untereinander gewichten zu können.

    Den Unterschied der beiden Berechnungsarten von SEO-Trafficindex und Sichtbarkeitsindex veranschaulicht die folgende Grafik. Der SEO-Trafficindex wird sicherlich den tatsächlichen SEO-Traffic besser darstellen, während der Sichtbarkeitsindex viel deutlicher die Rankingveränderungen zeigt.

    Grafik Vergleich SEO-Trafficindex und Sichtbarkeitsindex

    Grafik Vergleich SEO-Trafficindex und Sichtbarkeitsindex

    Grundsätzlich haben beide Kennzahlen je nach Anwendungszweck ihre Berechtigung. Um die Rankingentwicklung gezielt zu steuern, ist der SEO-Trafficindex jedoch ungeeignet. Obwohl die Rankings in unserem Beispiel ab September 2012 steigen, fällt der SEO-Trafficindex bis November 2012. Im März 2013 steigt er stark an, obwohl sich die Rankings nicht mehr verändert haben. Da sich beim SEO-Trafficindex die Effekte des temporären Suchvolumens und der Rankings miteinander vermischen, liefert die Kennzahl keine verlässlichen Signale für die SEO-Steuerung. Die Gefahr wäre groß, dass man die falschen Schlüsse aus den Daten zieht und Fehlentscheidungen trifft.

    Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex wurde hingegen exakt für die gezielte Steuerung der Suchmaschinenoptimierung konzipiert und liefert punktgenau zu den richtigen Zeitpunkten aussagekräftige Signale.

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    SISTRIX

  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Fallstudie: sportschau.de schießt ein Eigentor

    Mai 13, 2013 7:20 pm - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Auch diese Woche wollen wir einen kurzen Blick auf einen der Verlierer der Woche im SISTRIX Sichtbarkeitsindex werfen, um anhand eines Beispiels aus der Praxis zu zeigen, wie man in wenigen Minuten die Ursache herausfinden kann.

    Diese Woche tritt die Domain sportschau.de an, die 41 Prozent im Sichtbarkeitsindex verloren hat, indem sie in der letzten Woche von 13,86 Punkte auf 8,11 Punkte gefallen ist. Sie hat damit den seit September 2012 bestehenden Aufwärtskanal verlassen.

    Sichtbarkeitsindex sportschau.de

    Die Domain sportschau.de hat in der letzten Woche den Aufwärtskanal verlassen und ist im Sichtbarkeitsindex um 41 Prozent eingebrochen.

    Das Chart mit dem Sichtbarkeitsindex zeigt eine relativ volatile Entwicklung in der Vergangenheit. Da es sich grundsätzlich um qualitativ hochwertige Inhalte handelt und die ARD sicherlich auch keine verbotenen Linkaufbau für sportschau.de betreibt, sollte Google die Domain eigentlich lieb haben. Die Schwankungen sind vermutlich hausgemacht.

    Um die Ursache für den jüngsten Absturz herauszufinden, ist es meist hilfreich, konkrete und deutliche Beispiele für verlorene Rankings zu betrachten. Diese findet man in der Toolbox am schnellsten mit einem Klick auf “Weggefallene Keywords”.

    Weggefallene Keywords sportschau.de

    Auszug aus der Liste weggefallener Keywords sportschau.de

    Die Tabelle zeigt uns, dass sportschau.de z.B. für die Keywords “fußball bundesliga tabelle”, “eishockey ergebnisse” und “handball bundesliga” von guten Plätzen in den Top 10 komplett aus den Top 100 gefallen ist. Das kann man nicht mehr durch “normale Schwankungen” bei Google erklären.

    Mit einem Klick auf das jeweilige Chartsymbol in der Tabelle kann man sich auch für jedes Keyword die historische Rankingentwicklung anzeigen lassen und mit einem Klick auf das Tabellensymbol das SERP-Archiv gelangt man zur aktuellen Top-100 und der Möglichkeit die Top-100 für alle vergangenen Wochen anzuschauen.

    Wenn wir das exemplarisch für das Keyword “fußball bundesliga tabelle” durchführen sehen wir, dass sportschau.de seit dem 24.12.2012 auf Platz 2 stand und seit dem 19.07.2010 immer in den Top-10 zu finden war. In der Vergangenheit war es also ein sehr stabiles Ranking.

    Rankingentwicklung der Domain sportschau.de für das Keyword “fußball bundesliga tabelle”

    Rankingentwicklung der Domain sportschau.de für das Keyword “fußball bundesliga tabelle”

    Über das Rankingarchiv finden wir auch heraus, mit welcher URL sportschau.de letzte Woche (06.05.2013) Platz 2 belegte. Es handelt sich um die URL:

    www.sportschau.de/fussball/bundesliga/spieltag/

    Ein Besuch der Seite verrät und dann auch gleich die Ursache für das verlorene Ranking. Die Seite wurde, warum auch immer, auf NoIndex und NoFollow gesetzt. Die Meta-Elemente Robots überprüfe ich beim Surfen immer gerne mit einem kleinen, aber sehr nützlichem Browser-Plugin namens “SeeRobots” von Andre Alpar. SeeRobots überprüft automatisch die Meta-Elemente Robots und zeigt direkt die rote Karte für diese URL an.

    Rote Karte von SeeRobots

    SeeRobots zeigt NoIndex und NoFollow für die URL an.

    Eine Überprüfung von sportschau.de mit dem SISTRIX Optimizer zeigt neben etlichen anderen Problemen an, dass von 10.000 gecrawlten Seiten 55 URLs nicht indexierbar sind. Die absolute Anzahl ist nicht sehr hoch, allerdings handelt es sich dabei durch die Bank um Seiten, die sehr gute Rankings besaßen. Warum ausgerechnet diese Seiten jetzt auf NoIndex gesetzt wurden, weiß sicherlich nur die ARD. Aus SEO-Sicht handelt es sich um ein klassisches Eigentor, das zum Verlust der durch die Fernsehzuschauer gebührenfinanzierten Rankings führt.

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    SISTRIX

  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Fallstudie: Warum stürzt stuttgart.de bei Google ab?

    Mai 7, 2013 1:07 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Das Stadtportal stuttgart.de gehört mit einem Rückgang von 65 Prozent zu den fünf Verlierern der Woche im SISTRIX Sichtbarkeitsindex. Schon in der Vorwoche war die Sichtbarkeit stark eingebrochen und seit dem 15.04.2013 ist der Sichtbarkeitsindex von 14,95 Punkte auf 2,79 Punkte (-81 Prozent) gefallen. Was ist los im Ländle?

    SISTRIX Sichtbarkeitsindex stuttgart.de

    Entwicklung SISTRIX Sichtbarkeitsindex stuttgart.de

    Für ein offizielles und gut verlinktes Stadtportal mit exklusivem Content ist ein solcher Einbruch ungewöhnlich. Eine Google Penalty würde man daher nicht zu allererst als Ursache vermuten. Ein Blick auf die weggefallenen Keywords der letzten Woche zeigt, dass ein größeres Problem vorliegen muss, wenn stuttgart.de für Keywords wie z.B. “museum stuttgart”, “theater stuttgart” und “schule stuttgart” von Platz 1 komplett aus den Top-100 fällt.

    Weggefallene Keywords stuttgart.de

    Auszug aus der Liste der Keywords, bei denen stuttgart.de in der vergangenen Woche aus den Top-100 gefallen ist

    Um die Website zu überprüfen, haben wir stuttgart.de daher mit dem SISTRIX Optimizer überprüft und 10.000 Seiten crawlen lassen. Bei der Optimizer-Auswertung fällt sofort die hohe Anzahl von 519 Serverfehler auf.

    Auszug SISTRIX Optimizer Analyse stuttgart.de

    Auszug SISTRIX Optimizer Analyse stuttgart.de

    In der Detailansicht sehen wir, dass der Server sehr häufig den HTTP-Status-Code 503 (Service Unavailable) ausliefert. Ruft man eine einzelne dieser Seiten manuell auf, ist dieses Problem hingegen nicht zu beobachten. Dieses Verhalten des Servers scheint nur beim Crawlen einer größeren Anzahl Seiten aufzutreten. Es ist zu vermuten, dass auch der Googlebot auf die gleichen Probleme stößt. Das wäre auch eine plausible Erklärung dafür, warum stuttgart.de für seine ureigensten Keywords komplett aus den Rankings verschwindet.

    Serverfehler stuttgart.de

    Auszug aus der Liste der Serverfehler von stuttgart.de

    Suboptimal ist sicherlich auch die Tatsache, dass man alle URLs sowohl mit http als auch mit https aufrufen kann und dass viele URLs zu viele Parameter beinhalten. Diese SEO-Schwächen liegen aber wahrscheinlich schon länger vor und dürften für den aktuellen Absturz nicht verantwortlich sein.

    In der robots.txt von stuttgart.de wird eine lange Liste von Crawlern ausgeschlossen. Das bestätigt die Vermutung, dass die sparsamen Schwaben eventuell auch mit den 503-Statuscodes datenhungrige Crawler sperren wollen, dabei aber nicht die Auswirkungen auf die Google-Rankings beachtet haben.

    Damit hätten wir einen ähnlichen Fall wie bei apple.com vor ein paar Wochen mit dem einzigen Unterschied, dass der Server dort bei intensivem Crawling 403- anstatt 503-Statuscodes ausgeliefert hat. Die Domain apple.com hat sich übrigens inzwischen wieder gut erholt und kratzt aktuell an der 200-Punkte-Linie im Sichtbarkeitsindex.

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    SISTRIX

  • Monthly Archives: Mai 2013

  • Google Now – die Vermessung der Welt

    Mai 1, 2013 1:17 am - Posted by admin Category:SEO + SEM

    Seit gestern ist der “intelligente” persönliche Assistent Google Now auch für iOS 5 und damit für schätzungsweise 500 Millionen iPhones und iPads verfügbar.

    Google Now kann damit seine Reichweite deutlich erhöhen. Bisher lief der Dienst nur auf Android Smartphones mit Jelly Bean (Android 4.1 und 4.2). Jelly Bean ist auf etwa 25 Prozent der Android-Geräte installiert, was ungefähr 200 Millionen Geräten entspricht. Nun stehen mit einem Schlag in Summe ca. 700 Mio. Geräte bereit, die Google Now nutzen können.

    Google weiß wo ich wohne

    Google NowGestern war ich sehr gespannt, was Google Now bietet, da ich von Freunden und Kollegen schon viel darüber gehört habe. Direkt beim ersten Aufruf der App und der einmaligen Eingabe meines Google-Kontos lieferte mir Google Now die Wetterdaten für Bonn. Ebenso  werde ich darüber informiert, dass meine Fahrt vom Büro nach Hause voraussichtlich 22 Minuten dauern wird, da der Verkehr auf der B9 normal ist. Google weiß, wo ich wohne.

    Heute morgen sagte mir dann Google Now noch vor der ersten Fahrt wie lange die Strecke bis zum Büro dauern wird. Google weiß also auch wo ich arbeite. Das ist noch keine Zauberei, da ich beide Adressen in meinem Google+ Profil hinterlegt habe. Ich bin gespannt, ob Google Now in den nächsten Tagen noch lernen wird, dass ich morgens vor der Arbeit unseren Sohn zuerst immer in den Kindergarten bringe und ihn am Samstags immer zum Hockey-Training fahre.

    Sensoren für die Vermessung der Welt

    Denn jedes aktive Gerät mit Google Now ist auch ein Sensor für die Vermessung der Welt. Mit den gesammelten GPS-Daten und Suchanfragen lassen sich die Online- und Offline-Welt in ganz neuen Dimensionen miteinander verknüpfen. Bisher hatte Foursquare in diesem Bereich die Nase vorne, was zu dem besten Bewertungssystem von Adressen führte, das ich bisher kenne. Google Places muss jetzt auch nicht mehr alleine auf Branchenbucheinträgen und Nutzerbewertungen vertrauen, die manchmal ein Fake sind, sondern kann die real durchgeführten Besuche an einem Standort messen.

    Lokale Rankings durch Abstimmung mit den Füßen

    Damit ließe sich ermitteln, ob Mitarbeiter tatsächlich morgens zu ihrem Arbeitsplatz fahren und den Tag dort verbringen. Einer Briefkastenfirma würden diese Signale fehlen. Google könnte aber auch messen wie viele Besucher einen Standort aufsuchen. Die Beliebtheit und Relevanz von Google Places könnte man durch eine „Abstimmung mit den Füßen“ messen. Wahrscheinlich kann man sogar die Öffnungszeiten einzelner Places einigermaßen genau schätzen. Ebenfalls ließe sich überprüfen, ob und wann ein Nutzer einen Standort tatsächlich besucht, nachdem er in den Suchergebnissen angezeigt wurde, oder ob der Nutzer die angezeigte Nummer angerufen hat. Mit diesen Informationen ist es möglich die Qualität des Suchergebnisses zu bewerten. Solche Signale lassen sich dann auch nicht mehr mit vertretbarem Aufwand faken. Grundsätzlich ist das zu begrüßen.

    Zusammen mit Daten aus der Suche und Gmail sind aber auch noch ganz andere Analysen möglich. Google könnte herausfinden, welche Airlines wie viele Tickets verkaufen und wie viele Pakete Amazon verschickt, noch bevor die nächsten Quartalszahlen veröffentlicht werden. Die Vorstellung ist schon etwas gruselig. Google kann aber auch herausfinden, welche Places mich interessieren und damit Werbung zielgerichteter aussteuern. Anhand des Bewegungsprofils kann man wahrscheinlich sogar erkennen, ob sich jemand viel bewegt oder den ganzen Tag nur am PC sitzt. Eine Gesundheitsversicherung oder die Weight Watchers würden für ein solches Targeting sicherlich mehr Geld zahlen.

    Zwei Seiten der Medaille

    Allerdings bin ich ein Mensch, der von neuen Technologien immer fasziniert ist und eher die Möglichkeiten und weniger die Risiken betrachtet. Für den mahnenden Zeigefinger sind andere zuständig und ihren Stimmen sollte man bei den unglaublichen Möglichkeiten dieser Technologie unbedingt Gehör schenken. Was haltet Ihr von Google Now?

    [Update 30.04.2013 13:18h] Passend zum Thema das Google Patent “Native machine learning service for user adaptation on a mobile platform“, welches über 70 Seiten lang ist und drüben bei SEO by the Sea übersichtlich zusammengefasst wurde.

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